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Bewertung und Kritik zu

ABSTRACT PIECES 
Musiktheater für Darsteller, Instrumente, Raum und Licht
Regie: Manos Tsangaris 
Premiere: 19. Mai 2018 
Staatsoper Unter den Linden, Berlin

Zum Inhalt: Manos Tsangaris gehört seit vielen Jahren zu den führenden Vertretern eines neuen Musiktheaters, das sich durch eine Vielseitigkeit der Dispositionen und Formen auszeichnet. Beständig changieren seine Werke zwischen Oper, Installation, komponierter Performance und musiktheatraler Miniatur. Die Erforschung des kompositorischen Materials beschränkt sich hierbei nicht allein auf die Arbeit mit Tönen, sondern sucht die Verbindungen zwischen verschiedenen Medien, zu denen Bewegung, Körper, Raum und Licht ebenso zählen, wie Musik und Text.
In dieser neuen Arbeit, die für die Neue Werkstatt der Staatsoper Unter den Linden entsteht, wird sich Manos Tsangaris im Sinne künstlerischer Grundlagenforschung mit der Phänomenologie des Musiktheaters auseinandersetzen: Im Zentrum steht nicht mehr – jedoch auch nicht weniger – als der seine Mittel bloßlegende Theaterraum selbst. Abstrakte Stücke aus Bewegung, Klang und Licht finden statt und entfalten nach und nach die unter der Oberfläche verborgenen Geschichten zweier Figuren, die mit und in diesem Raum eine Veränderung durchmachen.

Konzept, Komposition, Inszenierung: Manos Tsangaris
Musikalische Leitung (Einstudierung): Max Renne

Licht: Stefan Schlagbauer
Video: Nastasja Keller
Ton: Sébastien Alazet
Kostüme: Christin Haschke
Dramaturgie: Roman Reeger


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4.5/5 Insgesamt 2 Bewertungen (1 mit Rezension)
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Window opened – window closed
  · 22.05.18
''Dieser kleine Abend in der Neuen Werkstatt der Staatsoper Unter den Linden ist ein Geniestreich. Manos Tsangaris vereinzelt die Mittel des Musiktheaters wie Musik, Szene Text, Raum, Licht, Akustik, Video etc. Alles ist separiert, man muss es selbst zusammensetzen. Aber diese abstrakten Mittel erzählen tatsächlich eine tragische Liebesgeschichte. Aber das versteht man nur, wenn man wirklich beide Perspektiven durchdringt. Deswegen: auf keinen Fall zur Pause gehen, nur weil man meint, schon alles gesehen zu haben!

Erst ganz am Schluss erschließt sich das Stück in seiner Komplexität. Und dann ist es berührend, unterhaltsam, verstörend, unglaublich traurig und unglaublich schön. Manos Tsangaris konfrontiert eine alte Geschichte herrlich ironisch mit der banalen Wirklichkeit. Warum geht die Sache mit Orpheus und Eurydike schief? Erstens: Beide kannten einander nicht gut genug, als sie geheiratet haben. Zweitens, und das ist ein Schlüsselsatz des Abends, wenn sie sagt: "I sleep with the window opened, you keep the window closed." Das kann ja dann auch nicht funktionieren.'' schreibt Andreas Göbel auf kulturradio.de
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Staatsoper im Schiller Theater
www.staatsoper-berlin.de
Unter den Linden 7, 10117 Berlin
Telefon: 030 203540
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eventim

3.1
Durchschnittsnote aller Stücke
5 30
4 45
3 67
2 39
1 19
Kritiken: 38

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