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Bewertung und Kritik zu

FIDELIO
von Ludwig van Beethoven
Regie: Dieter Dorn
Premiere: 3. Oktober 2016 
Staatsoper Unter den Linden, Berlin 

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Zum Inhalt: »Wer ein holdes Weib errungen, stimm’ in unsern Jubel ein!« — so singen, mit euphorischer Emphase, (fast) alle Protagonisten und der Chor am Schluss von Ludwig van Beethovens Oper »Fidelio«. Erhebende Momente gab es schon zuvor reichlich: Die dramatische Befreiung eines unschuldig inhaftierten Gefangenen, der nur knapp einem Mordanschlag entgeht, die bewegende Wiedersehensfreude mit seiner Angetrauten, die all ihre Courage aufgebracht hat, um sich unter dem Namen Fidelio in die unterirdischen Gewölbe des Staatsgefängnisses einzuschmuggeln, dort ihren Gatten zu retten und ihm schlussendlich, überwältigt von der Größe des Augenblicks, seine Ketten löst.

Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Harry Kupfer
Regiemitarbeit: Derek Gimpel
Bühnenbild: Hans Schavernoch
Kostüme: Yan Tax
Licht: Olaf Freese
Chor: Martin Wright
Dramaturgie: Detlef Giese

Dauer ca. 2:45 h | inklusive 1 Pause

TRAILER


 
Meinung der Presse zu 

„Fidelio“

Staatsoper Unter den Linden Berlin



Die Welt

★☆☆☆☆

FAZ
★★★★☆

Süddeutsche Zeitung
★★★★☆

Der Tagesspiegel
★★★★☆



Berliner Zeitung
★★★☆☆

Zitty
★★☆☆☆

tip
★★☆☆☆

DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Lichtblick der Aufführung
  · 04.10.16
''Zu den wenigen guten Sachen, die man über den Abend sagen kann, gehört die Leonore der finnischen Sopranistin Camilla Nylund. Keine verkappte Hochdramatische! Stattdessen fokussiert sie ihre nicht schwere, eiklare Stimme zu einem weißglühenden Brennstrahl – und zum Lichtblick der Aufführung.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf kulturradio.de
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Nicht gerade kurzweilig
  · 04.10.16
''Camilla Nylund klingt zu hell und leicht für ihre Titelrolle. Florestan Andreas Schager scheint hingegen idealbesetzt, frisch (trotz des Kerkers), höhensicher und metallisch; was für ein Tenor! Matti Salminen gibt dem Rocco (seiner letzten Einstudierung einer Rolle) lebensweisheitliche Milde, stimmlich ist er immer noch total intakt. Falk Struckmanns aggressiver Anschlag als Pizarro imponiert, obwohl ich nicht ein Wort von ihm verstanden habe. In den kleinen Rollen überzeugen Evelin Novak (Marzelline), Florian Hoffmann (Jaquino) oder Roman Trekel (Minister). Toll: der Staatsopernchor!!'' schreibt Andre Sokolowski am 4. Oktober 2016 auf KULTURA-EXTRA
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