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Bewertung und Kritik zu

MADAMA BUTTERFLY
von Giacomo Puccini
Regie: Eike Gramss
Premiere: 27. April 1991 
Staatsoper im Schiller Theater, Berlin
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Zum Inhalt: »Madama Butterfly« geht auf eine Novelle zurück, die angeblich eine wahre Begebenheit schildert: Leutnant Pinkerton hat sich in Geisha Cio-Cio-San, genannt Madame Butterfly, verliebt und will sie nach japanischer Sitte heiraten; eine derartige Verbindung kann in Amerika jederzeit aufgehoben werden. Butterfly liebt Pinkerton jedoch wirklich und bekommt ein Kind von ihm. Vergeblich wartet sie jahrelang auf die Rückkehr des Leutnants, der in seiner Heimat eine Amerikanerin zur Frau nimmt. Als Pinkerton nur nach Japan kommt, um sein Kind abzuholen, erdolcht sich Butterfly.

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Musikalische Leitung: Eun Sun Kim
Inszenierung: Eike Gramss

Bühnenbild | Kostüme: Peter Sykora
Chor: Martin Wright



TRAILER


 
Meinung der Presse zu „Madama Butterfly“ - Staatsoper im Schiller Theater


Die Welt

★★☆☆☆

FAZ
★★★★☆

Der Tagesspiegel
★★★★☆

Süddeutsche Zeitung
★★★★☆ 

Zitty
★★★☆☆

tip
★★☆☆☆


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3.4/5 Insgesamt 7 Bewertungen (1 mit Rezension)
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puccinis bitterschöner schmetterling
  · 03.04.17
giacomo puccini. 1858 geboren, 1924 verstorben. fuhr gern rasend sein automobil (und konnte einem dramatischen unfall nicht ausweichen). er rauchte viel und starb an kehlkopfkrebs.
ich bete puccini und sein werk an (u.a. la boheme, tosca, turandot). „manon lescaut“ berauschte mich letztes jahr und immer noch, „madama butterfly“ fliegt ebenso in hinreißende höhen und bittere tiefen. puccinis klang- und tonwelten sind zum niederknien schön. puccini-eigen.
die inszenierung von eike gramms in der staatsoper kann sich auf ein meisterwerk verlassen und braucht es nur mit zauber zu interpretieren. oksana dyka als leidende cio-cio-san entblättert ihren feurigen sopran bis in die hintersten ränge. es ist ein traum ihrer stimme durch das gesamte werk folgen zu dürfen. den geliebten pinkerton verkörperte der smarte rumäne teodor ilincai und auch sein tenor beeindruckte wohlwollend. madame schmetterlings geschichte ist bekannt. die junge japanische geisha verliebt sich in den amerikanischen leutnant pinkerton, der sie nach japanischem brauch heiratet. er verlässt sie für jahre, sie erkennt, dass die ehe nicht gültig sein wird und bedauert in den armen ihres kleinen sohnes die umstände. doch pinkerton kehrt zurück und cio-cio-san sieht die sonne aufgehen. und später untergehen, als sie nun erkennt, dass es keine zukunft geben wird, denn pinkerton und seine frau fordern nur das kind ein. cio-cio-san sieht für sich den bitteren tod als erlösung aus dem unendlichen schmerz an.
oper bedeutet drama, bedeutet wucht und schmerzen und seligkeit. das bühnenbild im japanischen stil ist eine anmutung. die südkoreanerin eun sun kim dirigierte emotional das versierte orchester und der applaus war feurig wie oksanas sopran. willkommen in der welt von puccinis opernträumen.
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Staatsoper Unter den Linden

Schiller Theater
BERLIN
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Staatsoper im Schiller Theater
www.staatsoper-berlin.de
Bismarckstraße 110 - 10625 Berlin
Telefon: 030 203540

SPIELPLAN & KARTEN
3.2
Durchschnittsnote aller Stücke
5 29
4 38
3 55
2 31
1 19
Kritiken: 34
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