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Bewertung und Kritik zu

CARMEN 
von Georges Bizet
Regie: Martin Kušej 
Premiere: 1. Dezember 2004 
Staatsoper Unter den Linden, Berlin 

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Zum Inhalt: Eine tragisch endende Opéra comique, die das ewige Spiel von leidenschaftlicher Liebe und quälender Eifersucht auf die Bühne bringt, und deren zündende Musik das Publikum weltweit angesprochen hat und immer wieder neu anspricht, das ist Bizets »Carmen«. Wechselseitige Anziehungs- und Abstoßungskräfte wirken, mit letztlich fatalen Folgen – getragen und verantwortet von eigenwilligen, in Erinnerung bleibenden Charakteren.

Den Erfolg seiner im Frühjahr 1875 in Paris uraufgeführten »Carmen« konnte das Jahrhunderttalent Georges Bizet allenfalls ahnen, aber nicht mehr genießen. Als seine Oper zum 33. Mal aufgeführt wurde, starb er im Alter von erst 38 Jahren. Heute gehört »Carmen« zu den meistgespielten Stücken des Repertoires überhaupt, ein Ende des enthusiastischen Echos ist nicht in Sicht. Nicht wenige Musiknummern sind zu wahren »Hits« geworden, das südliche Klangkolorit und die leuchtenden Orchesterfarben, die etwas sehr Sinnliches ausstrahlen, schaffen zusätzliche Reize. Raffiniert gemacht ist diese Musik, die so stimmig mit dem dramatischen Geschehen zusammentrifft, und dabei doch so eingängig, im guten Sinne »populär«. Jede der Figuren erhält ihr eigenes musikalisches Profil – lebensechte Menschen kommen auf die Bühne, in quasi-realistischer Art, was die Glaubwürdigkeit ihres Singens und Handelns unterstützt. Bizets »Carmen« ist eines der erklärten Meisterwerke der Opernliteratur.

Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Martin Kušej
Bühnenbild: Jens Kilian
Kostüme: Heidi Hackl
Licht: Reinhard Traub

Aufzeichnung des Livestreams vom 12. März 2020


 
Meinung der Presse zu „Carmen“ - Staatsoper Unter den Linden


Die Welt

★★★★☆

FAZ
★★★☆☆

Der Tagesspiegel
★★★☆☆

Süddeutsche Zeitung
★★★★☆

Zitty
★★☆☆☆

tip
★★★★★

DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
2 von 11 Personen fanden die Kritik hilfreich
Frauentag
  · 08.03.20
''Wahrscheinlich (höchstwahrscheinlich) ausschließlich "nur" wegen Anita Rachvelishvili, die als Carmen seit geraumer Zeit die größten Opernhäuser auf dem Globus okkupiert, hatte sich Daniel Barenboim entschlossen, auf die Martin Kušej-Inszenierung von vor 16 Jahren kurzerhand zurückzugreifen. Ja und was man gestern Abend - anlässlich der Wiederaufnahme - von ihr so sah und hörte, muss daher wohl als verdachtsbestätigend betrachtet sein. Nein, besser geht es bei der Carmen höchstwahrscheinlich (allerhöchstwahrscheinlichst) nicht - und ehe wir die anderen drei Powerfrauen wegen unserer dann eigentlich unteilbaren Begeisterung für Rachvelishvili aus unserem Bewusstseinskranz verlieren, hier noch schnell ihre drei Namen: Christiane Karg (als Micaëla), Serena Sánez (als Mercédès), Alyona Abramova (als Frasquita), ja auch diese Drei also: dreifach exzeptionell!!! 

Die in Tiflis geborene Georgierin konnte ich schon mal, allerdings nur kurz, in Alexander Newsky von Prokofjew, wo sie "Totenfeld" (Satz 6) zum Besten gab, vor einem Jahr erleben; und da war mir vollends klar, zu welcher Suggestionsarbeit Rachvelishvili fähig ist. Entwaffnendes Kalkül mit einem raumgreifenden Alt, welcher sowohl "nach oben" wie "nach unten" exzessiert. Laut Einführungsvortrag hätte sie in 2010 die Rolle in der Kušej-Inszenierung bereits durchgespielt, sie war und ist also mit dieser Produktion vertraut - die hob angeblich auf stark sinnbeeinträchtigende Wüsten- und Hitzeeinflüsse noch viel, viel weiter südlich als in Andalusien ab; man schwitzt und hechelt, und man(n) steht womöglich ganz besonders unter einem ganz besonders starken sexuellen Druck, ein paar gut aussehende (halbnackte) Statisten demonstrieren dann auch das erotisch aufgeladene Gesamtgefühl des anwesenden Carmen-Personals, bestehend aus Soldaten, Schmugglern und geschlechtsaktwilligen Zigarettenarbeiterinnen. Rachvelishvili freilich braucht so tierisch Aufgesetztes von Regie wegen mitnichten, schon ihre aus sich heraus knisternde Individualpräsenz machte/macht klar, wer hier über dreieinhalb Stunden lang der wahre Herr im Hause ist! '' schreibt Andre Sokolowski am 8. März 2020 auf KULTURA-EXTRA
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