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Bewertung und Kritik zu

DIE ZAUBERFLÖTE
von Wolfgang Amadeus Mozart
Regie: Yuval Sharon 
Premiere: 17. Februar 2019 
Staatsoper Unter den Linden, Berlin 

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Zum Inhalt: Die mit Abstand berühmteste Oper Wolfgang Amadeus Mozarts ist zugleich auch seine rätselhafteste. Prinz Tamino wird in letzter Sekunde von den drei Damen vor einer Riesenschlange gerettet. Diese zeigen ihm ein Bild von Pamina, in die er sich sofort verliebt. Zusammen mit dem müßiggängerischen Vogelfänger Papageno macht er sich auf die Reise, seine Liebe zu finden, die sich – wie er erfährt – in den Fängen des Sonnenpriesters Sarastro befindet. Um die Frauen ihres Herzens für sich zu gewinnen, sollen sich Tamino und Papageno verschiedenen Prüfungen unterziehen. Schlussendlich werden Tamino und Pamina in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen, die Königin der Nacht vernichtet und auch Papageno findet mit Papagena seine große Liebe.

Seit 25 Jahren begeistert August Everdings »Zauberflöten«-Inszenierung große wie kleine Besucher der Staatsoper. Doch nun ist es an der Zeit, Mozarts vielschichtiges Meisterwerk einer neuerlichen Befragung zu unterziehen, und so entführt der US-amerikanische Regisseur Yuval Sharon in nicht weniger fantasievolle, doch ästhetisch ganz andere Bilderwelten. Im Zentrum steht dabei die Idee einer Collage, wie sie schon Mozarts Musik selbst darstellt, indem sie beständig zwischen den Stilebenen des Singspiels und der Opera seria changiert. Diese Vielfalt nimmt Sharon zum Anlass, gemeinsam mit Bühnenbildnerin Mimi Lien und dem belgischen Modedesigner Walter Van Beirendonck einen kreativ-spielerischen und vor allem bunten Blick auf Mozarts Oper zu werfen.

Musikalische Leitung: Franz Welser-möst
Inszenierung: Yuval Sharon
Bühnenbild: Mimi Lien
Kostüme: Walter Van Beirendonck
Licht: Reinhard Traub
Videodesign: Hannah Wasileski
Sounddesign: Markus Böhm
Einstudierung Chor: Anna Milukova
Dramaturgie: Krystian Lada, Benjamin Wäntig

TRAILER


 
Meinung der Presse zu „Die Zauberflöte (Neu)“ - Staatsoper Berlin


Die Welt
★☆☆☆☆

Der Tagesspiegel

★★☆☆☆

Süddeutsche Zeitung
★★★☆☆

Berliner Zeitung
★☆☆☆☆

Zitty
★★★☆☆

tip
★☆☆☆☆

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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Detailpusselig und zart dirigiert
  · 18.02.19
''Anna Prohaska, bei ihrer vierten Premiere in Folge (!!), fiel kehlkopfbedingt aus. Ob derlei Besetzungspolitik noch Überlastung ist oder schon versuchte Menschenfresserei, wollen wir dahingestellt sein lassen. Serena Molinero singt Pamina stattdessen mit einer Papagena-Stimme – sehr leicht, spitzig, jugendlich. Tuuli Takala als Königin der Nacht klingt interessant damenhaft, schleppt nur ein bisschen und singt gelegentlich eine Spur zu tief. Kwangchul Youn, alter Staatsopern-Liebling, hat als Sarastro die Tiefe erstaunlicherweise nicht ganz. Grund, sich das musikalisch anzutun, ist vor allem Julian Prégardien. Weil er sein Rollen- und Staatsopern-Debüt als Tamino mit so viel Inbrunst und Hingabe kräht, dass es zu Herzen geht. (Außerdem mit der Textverständlichkeit eines Liedersängers.) Große Klasse.

Alondra de la Parra, gleichfalls eingesprungen, dirigiert detailpusselig und zart, aber etwas fleischlos und unangekränkelt von Originalklang-Bräuchen; leider auch munter an den Sängern vorbei, da sie nicht von der Oper kommt. Eine dennoch gute, richtige Einladung, wie ich meine. – Die Inszenierung, kurzum, ist ein Schuss in den Ofen. Sie anzusehen gibt es nur einen Grund: Die wird nicht alt.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf kulturradio.de
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BERlurger Puppenkiste
  · 13.03.19
''Sharon ließ seine Zauberflöte marionettisieren, alle oder fast alle hingen als Kaperletheaterpuppen in und an den Seilen, und der mit ein bisschen sprachlich Heutigem ergänzte Schikaneder-Schwachsinnssprech wurde von Kinder- oder Jugendlichenstimmen absolviert; vielleicht wollte er so das unsäglich Freimaurer'sche der letzten Mozart-Oper ad absurdum führen, keine Ahnung ob und wie oder warum. 

Julian Prégardien (Temino) klang sehr schön und schmalzig, Serena Sáenz Molinero (Pamina) sang einschmeichelnd und wurde stellenweise etwas laut, der Singschauspieler Florian Teichtmeister gab "seinen" Papageno sprechsangig, Tuuli Takala ("Zum Leiden bin ich auserkoren") war als adäquate Königin der Nacht besetzt, der Koreaner Kwangchul Youn (Sarastro) tat erbarmungslos vibrieren, Florian Hoffmann musste den Monostatos schwarzkastig hin und her robotern... 

Am erfreulichsten das Dirigat der Shooting-Starin Alondra de la Parra! Sie entwickelte den ausgewog'nen Klang der Staatskapelle Berlin bis hin zur Federleichtigkeit. Ansonsten und an sich: Ein völlig überflüssiges Produkt neuen Regietheaters.'' schreibt Andre Sokolowski am 13. März 2019 auf KULTURA-EXTRA
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