Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Bewertung und Kritik zu

MEDEA 
von Luigi Cherubini
Regie: Andrea Breth 
Premiere: 7. Oktober 2018 
Staatsoper Unter den Linden, Berlin

eventimTICKETS ONLINE KAUFEN
Buch kaufen

Zum Inhalt: Sie ist eine der eindrücklichsten und seltsam faszinierenden Gestalten der griechischen Mythologie. Die mit Zauberkräften begabte Medea, vom Rande der Welt in die Mitte der Zivilisation gelangt, wandelt sich zum Racheengel. Getrieben wird sie von Wut und Enttäuschung, die sie von Jason erfahren musste, dem sie den wertvollsten Schatz, das Goldene Vlies, zu gewinnen half, dem sie sich ehelich verband, und der sie undankbar verließ. In Korinth, wo Jason mit der Tochter des Königs Kreon Hochzeit feiern will, entwickelt sich ein tragisches Geschehen – die elende Medea bringt Elend den Anderen und schreckt dabei nicht einmal vor Kindesmord zurück.

Der attische Dichter Euripides hat im 5. vorchristlichen Jahrhundert diesen uralten Mythos in einem Drama in Worte gefasst und auf die Bühne gebracht. Luigi Cherubinis Oper, 1797 in Paris uraufgeführt, greift darauf zurück und eröffnet mit den Mitteln einer dramatisch akzentuierten, theatralisch enorm wirksamen Musiksprache neue Horizonte dieses klassischen Stoffes. Selten nur hat die Figur der Medea eine solche Prägnanz und Eindringlichkeit erhalten wie hier.

Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Andrea Breth
Bühnenbild: Martin Zehetgruber
Kostüme: Carla Teti
Licht: Olaf Freese
Einstudierung Chor: Martin Wright
Dramaturgie: Sergio Morabito

TRAILER


 
Meinung der Presse zu 

„Medea“

Staatsoper Unter den Linden Berlin


Die Welt

★★★☆☆

FAZ
★★★☆☆

Tagesspiegel
★★


Süddeutsche Zeitung
★★★☆☆

Berliner Zeitung
★★★☆☆

tip
★★★☆☆

Wie fandest du das Stück?
- ein Klick auf die Sterne -
Schreibe eine Kritik
2.9/5 Insgesamt 8 Bewertungen (2 mit Rezension)
0 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Nicht besonders neu oder geschmackvoll
  · 08.10.18
"Für Daniel Barenboim ist es nicht wirklich das richtige Stück. Das Orchester zählt keine 50 Musiker, wurde also auf Kammermusikgröße zusammengeschmolzen. Trotzdem führt der glanzlose, mehltauige, höchstens naturschepprig hübsche Klang zu einer merkwürdigen Mischform. Der französischen Originalfassung kommt man nicht auf die Spur sondern geht ihr nur italienisch auf den Leim.

Die Aufführung ist kein Misserfolg, dafür wird das Werk auf zu hoher Flamme verkocht. Ich glaube nur nicht, dass einem historischen Werk noch mit derlei Superwaffen beizukommen ist. Diese "Médée" wirkt wie ein Vorläufer zu "Tosca". Daran mag ein Körnchen Wahrheit sein (wofür Cherubini nichts konnte). Besonders neu oder geschmackvoll scheint mir die Erkenntnis nicht.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf kulturradio.de
WAR DIE KRITIK HILFREICH FÜR DICH?
0 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Aida in Korinth
  · 08.10.18
''Große Gefühle, größte Manifestationen allergrößter Leidenschaften waren angesagt und schrien förmlich nach zur Tat werdendem Bühnenrealismus - groß, größer, am allergrößten... Also her mit ihr, der aller-allergrößten Opernstarin, die es aktuell so gibt, also angeblich: Sonya Yoncheva gastierte als Medea! 

Sie steigert sich von Mal zu Mal; ihr vollmundiger Mezzo greift im Raum, ihr sängerisches Selbstbewusstsein hat schon Glut, ihr Sound ist warm, ihr Lautpegel nach oben offen... Keine/r der Besetzungsliste, die/der ihr das Wasser reichen kann! (Vielleicht noch Marina Prudenskaya, deren fagottbegleitete Neris-Arie vom "Ach, wir werden unsre Schmerzen teilen" gänsehautmäßig berührt.)

* *

Cherubini ist nicht unbedingt das Fach, womit sich Barenboim besonders auszukennen scheint - die Staatskapelle Berlin folgt seinen Wunschvorstellungen entsprechend irritiert; wahrscheinlich wären diesmal Mark Minkowski oder René Jacobs, beispielsweise, die bedeutend bess'ren "Anwälte" gewesen. / Bis zur Pause hängt der Staatsopernchor(Einstudierung: Martin Wright) den Musikern oft hinterher. // Und Breth, die eigentlich mit "ihren" Opern meistens immer falsch beraten ist, zumindest in der Hauptstadt, muss sich ein paar Buhs gefallen lassen.'' schreibt Andre Sokolowski am 8. Oktober 2018 auf KULTURA-EXTRA
WAR DIE KRITIK HILFREICH FÜR DICH?
Um eine Kritik zu schreiben musst du dich anmelden:
DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN
Staatsoper im Schiller Theater
www.staatsoper-berlin.de
Unter den Linden 7, 10117 Berlin
Telefon: 030 203540
SPIELPLAN & KARTEN

eventim

3.1
Durchschnittsnote aller Stücke
5 30
4 45
3 67
2 39
1 19
Kritiken: 38

TICKETS BEI EVENTIM KAUFEN

HIER KÖNNTE IHRE 
WERBUNG STEHEN
10 € / Woche
ANZEIGE

 AUF DER BÜHNE © 2018                            
                                                                                                          Anmelden  Registrieren
Toggle Bar

Wie fandest du die Inszenierung?             

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Wir würden uns über deine Meinung sehr freuen. Du musst dich dafür nicht registrieren.

x