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Bewertung und Kritik zu

TRAUMBOY
von Daniel Hellmann
 
Regie: Daniel Hellmann
Premiere: 4. März 2016 
Sophiensaele, Berlin

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Zum Inhalt: Traumboy hinterfragt die Doppelmoral einer durchkapitalisierten und übersexualisierten Gesellschaft. Der Körper des Performers wird zur Projektionsfläche für Ängste, Phantasien und Widersprüche. Er schlüpft in die verschiedenen Rollen, die er für seine Kunden spielt – oder für die Zuschauenden? In einer Selbstinszenierung mit doppeltem Boden wird das Publikum aufgerufen, seine sexuellen Wertvorstellungen zu hinterfragen, und einen genauen Blick auf jenes sexuelle Wesen zu werfen, für das es sich selbst hält. Wo sind die Grenzen in den Köpfen der Zuschauenden?

Mit Daniel Hellmann

Konzept, Performance: Daniel Hellmann
Dramaturgie: Wilma Renfort
Outside Eye: Ivan Blagajcevic
Ausstattung: Theres Indermaur
Ton: Leo Hofmann
Licht: Gioia
Produktionsleitung: Daniela Lehmann


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Aus dem Leben eines Sexarbeiters
  · 02.11.17
Der Schweizer Daniel Hellmann beginnt seine „Traumboy“-Performance zu Frl. Menkes Neue Deutsche Welle-Ohrwurm mit einer Runde auf seiner Schaukel. 

Dann wendet er sich dem Publikum zu: Viele Freunde und Bekannte seien heute im Publikum. Deshalb sei er diesmal vor seinem Solo-Abend „Traumboy“, der im Juni 2015 in Zürich Premiere hatte und beim „My Body is my Business“-Festival in den Sophiensaelen zu Gast war, besonders nervös. Er berichtet darin über seine Arbeit als Escort. 

Er lädt die Zuschauer ein, ihn per SMS alles zu fragen, was sie schon immer über Sexarbeit wissen wollten. Um das Eis zu brechen, plaudert er erst mal los. Mit 23 habe er seinen ersten Kunden empfangen. Ein ganz furchtbares Erlebnis sei das gewesen. Augen zu und durch, danach habe er sich aber mit einem neuen Paar Schuhe belohnen müssen. Betretenes Schweigen im Saal. Nach kurzer Pause grinst Hellmann: Haben Sie das jetzt wirklich geglaubt? Nein, das erste Mal sei ganz entspannt gewesen. Seine Kunden seien häufig Familienväter mit Ehering, einer habe sogar den Kinderwagen zum Date mitgebracht. Viele seien schüchtern. Seine wichtigste Aufgabe sei es, ihnen die Scheu zu nehmen. 

Während der 90 Minuten lässt Hellmann in der Schwebe, ob er tatsächlich neben seinen Auftritten als Schauspieler und Tänzer sein Geld mit Sexarbeit verdient. Die Fragen aus dem Publikum prasseln mittlerweile herein: Ob er schon mal ein Date abbrechen musste? Ob er sich schon mal in einen Kunden verliebt habe oder dies umgekehrt passiert sei? Ob es schon mal Streit um das vereinbarte Honorar gab? Weiterlesen
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3.4
Durchschnittsnote aller Stücke
5 4
4 15
3 7
2 7
1 1
Kritiken: 28
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