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Bewertung und Kritik zu

PORTRAIT OF MYSELF AS MY FATHER 
Nora Chipaumire
 
Berlin-Premiere: 15. August 2018 (Tanz im August) 
Sophiensaele, Berlin

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Zum Inhalt: Worin liegt Schwarze Männlichkeit begründet? Ist es der Gang, ist es die Körperhaltung, ist es die Zeit, die man sich nimmt? In “portrait of myself as my father” setzt sich Nora Chipaumire mit der Vaterfigur auseinander, und nimmt sie zum Anlass, koloniale und postkoloniale Strategien zu hinterfragen. Für die in Simbabwe geborene, in Brooklyn lebende Choreografin wird die Biografie ihres Vaters zum Ausgangspunkt für einen furiosen Performance-Mix aus Tanz, Popkultur, Akrobatik und Diskurs, der rassistische Stereotype und Gewalterfahrungen ebenso lautstark in den Boxring wirft wie Vorbilder und Utopien.

Dauer: 80 min

Sprache: Englisch 

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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Rundumschlag in Schnappatmung
  · 16.08.18
Ein „Manifesto“ kündigt sie an, den Männern will sie den Prozess machen: den weißen ehemaligen Kolonialherrn, aber auch der Generation ihres Vaters, den sie nie kennengelernt hat. Mit Chipaumire stehen Shamar Watt und Pape Ibrahima Ndiaya a.k.a. Kaolack im Ring.

Kaolack trägt nur Ledersuspensorium und Boxershorts. Seine Aufgabe ist es, seine Muskeln zu präsentieren und die Posen einzunehmen, die ihm Nora Chipaumire vorgibt: „Ten steps to become a Black African Man“. Stereotype und Klischees werden reproduziert, Kaolack wird als animalischer, mit Po und Hüften wackelnder Muskelprotz zum Objekt gemacht.

Die Zwischentöne und Brüche kommen zu kurz. In Schnappatmung plärrt Chipaumire in ihr Mikro, aber nur Fetzen sind zu verstehen, der ohrenbetäubende Lärm überdeckt die Nuancen. Dass sie auch Nelson Mandela und Patrice Lumumba als Role Models schwarzer Männlichkeit kurz antippte, ging in der Performance unter, ist aber im Festival-Magazin in einem Interview mit der in Simbabwe geborenen, in New York lebenden Künstlerin nachzulesen.

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Durchschnittsnote aller Stücke
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Kritiken: 31
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