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Bewertung und Kritik zu

LANDSCAPES OF I
Björn Säfsten
 
Berlin-Premiere: 13. August 2018 (Tanz im August) 
Sophiensaele, Berlin

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Zum Inhalt: Was ist echt? Was ist fake? Gibt es noch etwas, das wirklich persönlich genannt werden kann? Björn Säfstens Performance “Landscapes of I” flaniert im Grenzbereich von Persönlichem und Fiktionalem, Realem und Gefälschtem. Der schwedische Choreograf befragt unseren Wunsch, unsere Außenwahrnehmung permanent zu kontrollieren, und spielt mit der Unsicherheit einer vermeintlich feststehenden Realität. Mit Rhythmus und Musikalität, Detailgenauigkeit und Humor verwebt er die Soli von drei Performer*innen miteinander, und schafft eine Wanderung durch die Landschaft unserer Selbsterkenntnis – oder ihres Fehlens.

Von und mit: Sophie Augot, Ilyas Odman und Will Rawls 

Choreografie: Björn Säfsten 
Bühne & Licht: Susanna Hedin, Lumination of Sweden / SuToDa 
Kostüme: Matilda Hyttsten 
Stimmtraining: Pia Olby 

TRAILER


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Björn Säfsten
  · 14.08.18
''Es tritt auf: Will Rawls. Sein Impetus ist "tänzerisch", seine ironischen Bewegungen und seine Ausstrahlung wirken gespreizt. Er ist von großer, kräftiger Statur, alles an ihm hat eine körperliche Harmonie. Auch macht er, etwas später, Riesenausfallschritte, und ich fürchte schon, dass sein Gewicht, falls er sich dabei irgendwie verhaspelt, auf mich prallt; er spielt natürlich nur so stellenweises Ungelenkes... Zunehmend entlädt sich bei ihm Sprache, er will also viel, viel monologisieren; das Interessante dabei ist die Art und Weise, wie er spricht (und singt!) - worum es ihm da ging? ich weiß es nicht; ich konzentrierte mich allein auf seine Stimmmodulation. 

Sophie Augot trägt anfangs einen Stuhl herein und gleich wieder hinaus; das geht dann paar Mal so. Sie setzt sich auf ihn, sie vollführt so an die hundert Möglichkeiten, wie "man" auf 'nem Stuhl so sitzt und guckt und stuhlsitzende Gesten macht... 

Und Ilyas Odman - schlank wie eine Pinie, mit zerbrechlich anmutenden Gliedmaßen und einem Vollbart - tut sich in 'nem inflationär sich steigernden Anfall des Schmerzes inkl. Schmerzschrei nach und nach ereifern. Irgendwann während dieses von mir akustisch und auch "seelisch" kaum Ertragbaren kippt das vermeintlich Unaushaltbare in selbstverarschigem Humor - der manisch Schreiende bezwingt, durch autosuggestive Atemtherapie, die ihn die ganze Zeit zuvor ereilt habenden Pseudoschmerzattacken.'' schreibt Andre Sokolowski am 14. August 2018 auf KULTURA-EXTRA
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3.4
Durchschnittsnote aller Stücke
5 4
4 15
3 7
2 7
1 1
Kritiken: 28
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