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Bewertung und Kritik zu

EMPIRE 
von Milo Rau
Regie: Milo Rau 
Premiere: 8. September 2016 
Schaubühne am Lehniner Platz

Was heißt Flucht? Was Heimat? Wie wird das Gesicht des Neuen Europa aussehen? Als Abschluss der Europa-Trilogie, einer dreijährigen Auseinandersetzung mit Mythos und Realität Europas, präsentiert »Empire« biographische Close-Ups von Menschen, die als Flüchtlinge nach Europa kamen oder an seinen Rändern ihre Heimat haben. Nach dem Blick auf die ideologische Unbehaustheit in Westeuropa in »The Civil Wars« und auf Kriege und Vertreibungen in Ex-Jugoslawien, Russland und Deutschland in »The Dark Ages«, erzählen in »Empire« Schauspieler aus Griechenland, Syrien und Rumänien von künstlerischer und wahrer Tragik, von Folter, Flucht, Trauer, Tod und Wiedergeburt. Was geschieht mit Menschen, die ihr Hab und Gut oder ihre Heimat durch Krisen und Krieg verloren haben?

Mit: Ramo Ali, Akillas Karazissis, Rami Khalaf, Maia Morgenstern

Konzept, Text und Regie: Milo Rau
Musik: Eleni Karaindrou
Bühne und Kostüme: Anton Lukas
Video: Marc Stephan
Dramaturgie und Recherche: Stefan Bläske, Mirjam Knapp
Sounddesign: Jens Baudisch
Technik: Aymrik Pech
Produktionsleitung: Mascha Euchner-Martinez, Eva-Karen Tittmann

Dauer: ca. 120 Minuten

 
Meinung der Presse zu „Empire“ - Schaubühne am Lehniner Platz


tip
★☆☆☆☆

 


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Wo beginnt die Tragödie?
  · 19.10.17
Vier Schauspieler begeben sich in Milo Raus EMPIRE auf eine Reise ins Vergangene und treffen dabei auf ihre Heimat, die sie durch Krisen und Krieg verloren haben. Sie treten in einen Konflikt mit ihren Innenleben, offenbaren persönliche Schicksalsschläge. SCHMERZ. Die Vergangenheit wird zur Gegenwart. Krieg ist Alltag. Und die Zukunft von Europa ungewiss.
Der Schweizer Regisseur Milo Rau und sein International Institute of Political Murder (IIPM) beenden mit EMPIRE ihre Europa-Triologie, in der sie sich mit dem Mythos der Realität auseinander gesetzt haben. Wahre Tragik referiert auf die künstlerische Tragik von Euripides >>Medea<<. Die rumänische Schauspielerin Maia Morgenstern, bekannt als Jesus Mutter Maria aus dem Film >>Die Passion Christi<<, sitzt gemeinsam mit drei weiteren Schauspielern in der Küche eines zerbombten Hauses. Sie spricht über ihre Kindheit, den Anfang ihrer Schauspielkarriere, über ihre weißrussisch-jüdische Herkunft und von ihrer Familie, die von den Nazis vertrieben und größtenteils ermordet wurde. Maia erzählt von ihrem Dreh zu dem Film >>Die Siebte Bleibe<<, wo sie während der Drehpause im Nonnenkostüm auf die Suche nach ihren im Holocaust ermordeten Großvater ging. Und sie erzählt unter Tränen von ihrer Scheidung; nachdem ihr Mann sie betrogen hatte. Die Aufgabe ihrer Kinder aus Liebe zur ihren Kindern. ... Weiterlesen
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Im Fluss der Geschichten
  · 09.09.16
''Was die (...) Geschichten verbindet, ist ihre unspektakuläre und doch emotional dichte Erzähldramaturgie, die die Erfahrungen von Krieg, Leid, Flucht und Leben im Exil auch einem westeuropäischen Publikum eindrucksvoll nahezubringen vermag. Eine Kraft, die sich allein mit schnellen, medialen Bildern von Menschentragödien nicht vermitteln lässt.'' schreibt Stefan Bock am 9. September 2016 auf KULTURA-EXTRA
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Empire
  · 09.09.16
„Empire“ nimmt viele Themen aus den beiden ersten Teile von Milo Raus-Trilogie wieder („Civil Wars“, Kritik hier und „Dark Ages“, Kritik hier) auf. Die Grundstimmung des neuen Abends ist noch düsterer, da die Schauspieler diesmal direkt aus der Hölle des syrischen Bürgerkriegs berichten.
Wer nur eines der drei Stücke sehen kann oder will, sollte sich für das mittlere Werk „Dark Ages“ entscheiden, da es Milo Rau in dieser Zusammenarbeit mit dem Münchner Residenztheater am besten gelungen ist, die verschiedenen Erzählstränge zu einem beeindruckenden Ganzen zu verweben. Weiterlesen
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Vom Persönlichen ins Allgemeine
  · 09.09.16
''Nicht als Theater prägt sich dieser Abend ein, sondern durch die Kraft der Biografien, die erschütternden Erlebnisse, die diese Schauspieler mit ihren großartigen Gesichtern vermitteln. Ihre persönlichen Schicksale weisen ins Allgemeine.'' schreibt Peter Hans Göpfert auf kulturradio.de
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