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Bewertung und Kritik zu

MITLEID. DIE GESCHICHTE DES MASCHINENGEWEHRS (16+) 
von Milo Rau
Regie: Milo Rau 
Premiere: 16. Januar 2016 (Uraufführung) 
Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin 

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Im vergangenen Sommer übermannte das Schicksal der Flüchtlinge ganz Europa, zahllose Intellektuelle und Politiker solidarisierten sich mit dem Elend der Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika. Seien es die Bilder der Ertrunkenen am Mittelmeerstrand oder die Bürgerkriegs- und Krankheitsopfer in Zentralafrika: Die Krisen und Unglücksfälle unserer Zeit sind allgegenwärtig in unserer Facebook-Timeline, im Fernsehen und in den Zeitungen.

Mit: Ursina Lardi, Consolate Sipérius

Regie: Milo Rau
Bühne und Kostüme: Anton Lukas
Video und Sound: Marc Stephan
Dramaturgie: Florian Borchmeyer
Mitarbeit Recherche/Dramaturgie: Mirjam Knapp, Stefan Bläske
Licht: Erich Schneider

Dauer: ca. 105 Minuten


 
Meinung der Presse zu „Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs“ - Schaubühne


FAZ
★★★☆☆

rbb
★★★★☆

taz
★★★★☆

nachtkritik
★★★☆☆

Der Tagesspiegel
★★☆☆☆

Die Welt
★★★★★

Zitty
★★★★☆

DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
NGO-Bashing von Milo Rau mit Ursina Lardi
  · 25.01.16
Das Erschreckende an diesem Abend ist, wie undifferenziert Milo Raus Inszenierung bleibt. Es ist überraschend, dass ausgerechnet Milo Rau, der beim „Kongo Tribunal“ bewies, wie akribisch und differenzierend er arbeiten kann, eine Inszenierung abliefert, die so „wenig subtil und moralisierend, zu sehr 1:1“ (3sat kulturzeit) ist, anstatt zum Denken anzuregen. Ein Lichtblick an diesem Abend ist Consolate Sipérius: in Burundi geboren, mittlerweile in Belgien lebend, entdeckte Rau sie bei einer „Antigone“-Inszenierung. Sie sitzt fast den gesamten Abend stumm an ihrem Tisch am Bühnenrand, spricht nur am Anfang und Schluss kurze Monologe vor einer Videokamera. Weiterlesen
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0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
"Alle sind Arschlöcher."
  · 31.01.16
''Am Ende kommt es darauf an, wer die Maschinengewehre hat, ist das Fazit von Lardi mit der Kalaschnikow in der Hand, während Sipérius sich für eine Soundcollage mit lachenden Kindern aus Burundi entscheidet. Ein Schuss Hoffnung am Ende eines nicht nur wegen des Mülls auf der Bühne recht ungemütlichen Theaterabends, der, mal ganz abgesehen von einer Katharsis, sicher noch länger nachwirken wird.'' schreibt Stefan Bock am 31. Januar 2016 auf KULTURA-EXTRA
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