L’Aventure invisible

Bewertung und Kritik zu

L’AVENTURE INVISIBLE (Paris / Stockholm) 
von Marcus Lindeen
Premiere: 22. März 2020 (Festival d'Automne Paris)  
Berlin-Premiere: 5. April 2022 (Gastspiel FIND) 
Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin 

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Zum Inhalt: Eine amerikanische Gehirnforscherin, die mit 37 Jahren einen Hirnschlag erleidet, ihr Gedächtnis verliert und sich jetzt an ihre eigenen Gesten und ihre Sprache nicht mehr erinnern kann; eine Filmemacherin, die ihre Kunst als eine Art Todesritual benutzt, um das Leben und Werk der in Vergessenheit geratenen, queeren surrealistischen Künstlerin Claude Cahun zu erforschen; ein Mann, der an einer degenerativen Krankheit leidet, die erste Gesichtstransplantation der Welt bekommt und nun mit dem Gesicht eines verstorbenen, 25 Jahre jüngeren Mannes lebt – diese drei realen und höchst ungewöhnlichen Geschichten hat der Autor und Regisseur Marcus Lindeen in Interviews doku­mentiert, für »L’Aventure invisible« ineinander verwoben und für drei Darsteller_innen geschrieben. Im Rahmen einer intimen Gesprächsrunde nehmen die Geschichten das Publikum mit auf eine Reise ins Innere dreier Menschen, deren Verständnis ihrer selbst von Grund auf in Frage gestellt wird und die sich mit verän­derten Realitäten und der Transformation ihrer Identität auseinandersetzen müssen; auf ein Abenteuer, das von außen nicht sichtbar ist und nur im Inneren stattfindet.

Mit: Tom Menanteau, Franky Gogo, Isabelle Girard

Regie: Marcus Lindeen
Künstlerische Mitarbeit, Dramaturgie, Übersetzung: Marianne Ségol­-Samoy
Musik und Sounddesign: Hans Appelqvist
Bühne: Mathieu Lorry­-Dupuy
Licht: Diane Guérin
Filme: Sarah Pucill


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