Happy End

Bewertung und Kritik zu

HAPPY END 
von Elisabeth Hauptmann
Regie: Sebastian Sommer 
Premiere: 13. Mai 2022 
Renaissance Theater, Berlin 

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Zum Inhalt: „An die Gewehre, Seele in Not!“ – Lilian Holiday, idealistischer Shooting-Star der örtlichen Abordnung der Heilsarmee, trifft auf Bill Cracker, rücksichtsloser Mann der Tat und Gangster-Boss. Die ehrgeizige Mission, Cracker gegen alle seine Überzeugungen und Widerstände zu missionieren, führt Miss Holiday letztendlich zu einem Gefecht, bei dem ihr eigenes Seelenheil existentiell auf dem Spiel steht. Wessen Seele dabei gerettet wird und wie, zeigt sich „happyendlich“ zum Finale der quicklebendigen Komödie mit Musik.

Mit: Sophia Euskirchen (als Lilian Holiday), Gabriel Schneider (als Bill Cracker), Jacqueline Macaulay (als Dame in Grau und Die Fliege), Klaus Christian Schreiber (als Major der Heilsarmee und Frederik Jackson), Noëlle Haeseling (als Jane und Bob Merker), Felix Lüke (als Sam Worlitzer), Martin Schneider (als Jimmy Dexter), Moritz Carl Winklmayr (als Johnny Flint), Johanna Asch (als Touristin, Kommissarin und Mary), Lennart Preining (als Tourist, Kommissar und Leutnant der Heilsarmee) und Daniel Warland (als (Governor und Leutnant der Heilsarmee) sowie den Musikern Semjon Barlas, Karola Elssner, Johannes Gehlmann, Stephan Genze, Roland Schmitt und Otwin Zipp

Musikalische Leitung: Harry Ermer
Regie: Sebastian Sommer
Bühne: Philip Rubner und Alexander Grüner
Kostüme: Wicke Naujoks und Ariane Warns


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Zündend
  · 10.07.22
''Das mit 11 Schauspielerinnen und Schauspielern sowie 7 Musikerinnen und Musikern wahrlich nicht sparsam aufgebotene Ensemble singt und spielt aufs Formidabelste. Stellvertretend sollen (müssen!!!) diesbezüglich der wie eine Gummigliederpuppe sich bewegende und sowieso an sich grandiose Gabriel Schneider (als Bill Cracker) oder seine "Gegenspielerin" Sophia Euskirchen (als Lilian Holiday) hervorgehoben werden. Doch auch Jacqueline Macaulay (als Dame in Grau oder Die Fliege) und Klaus Christian Schreiber (als Major der Heilsarmee) gehören sicherlich in diesen vorzeigbaren gold'nen Topf.

Die populären Weil-Songs, die das Publikum zumeist und irgendwoher kennen dürfte, werden hitparadenverdächtig nacheinander abgespult - ein ganz besondres Highlight war z.B. das Bass-Saxophon-Solo, welches Karola Eßner mitten in dem Lied von der harten Nuss zum Besten gab. Zu hören waren außerdem Die Ballade von der Höllen-Lili; Der Song von Mandelay; Das Lied vom Branntweinhändler; "Surabaja Jonny" oder auch "Hosannah Rockefeller" usf. Harry Ermer leitete die Weill-Combo. Wer's bisher noch nicht sah und hörte - - nichts wie hin!!!'' schreibt Andre Sokolowski am 9. Juli 2022 auf KULTURA-EXTRA
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