Neuköllner Oper
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    Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
    Telefono: 030 68890777

    SPIELPLAN & KARTEN

    Fuck the facts



    Bewertung und Kritik zu 

    FUCK THE FACTS
    von Anna Catherin Loll, Georg Friedrich Händel, Mario Simon, Bijan Azadian, Yuko Matsuyama und Christian Römer
    Regie: Christian Römer
    Premiere: 13. September 2017 (Uraufführung)
    Neuköllner Oper, Berlin

    Zum Inhalt: Willkommen im Zeitalter der Selbstermächtigung. Einfach den Rechner anschalten und twittern, posten und trollen was das Zeug hält. Self-entitlement worldwide, das galt für die Virtual Spaceriders des Artischocken-Kultes schon immer. Motto: Make Internet great again! Aber was passiert, wenn die Artischocken sich gegenseitig an die Gurgel gehen? Um einen Wald in ein Häuflein Asche zu verwandeln braucht es nur eine Zigarette. Um das Internet brennen zu lassen braucht es nur einen tweet. Ob Fake, ob Fakt oder Fiktion? Egal, ICH habe gesprochen. ICH brauche keine Gegenrede, ICH bin schon Demokrat. Fuck the facts, you`re not my Dad! Unsere fiktive Geschichte spielt (auch) mitten in Berlin.
    Informiert durch einen wahren Fall zwischen messianischer Heilserwartung und tribal justice im Global Village. Wir fragen: Wer spricht eigentlich da draußen im privatisierten Internet-Gericht? Wer sind die selbsternannten Cyber-Sheriffs? Und warum haben sie uns ein großes Holzpferd mitgebracht?

    Mit Allen Boxer, Hrund Ósk Árnadóttir, Angela Braun, Mario Klischies und Bijan Azadian

    Regie: Christian Römer
    Text: Anna Catherin Loll
    Musikalische Produktion / Leitung: Bijan Azadian
    Video / Sound: Mario Simon
    Choreographie: Yuko Matsuyama
    Ausstattung: Grit Wendicke


    WIR EMPFEHLEN

     

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    Das Phantom (in) der Oper
    5 years ago
    Kritik
    ''Hrund Ósk Árnadóttir, Angela Braun, Allen Boxer und Mario Klischies (in alphabetischer Reihenfolge), die vier hochsympathische Sängerinnen und Sänger, sangen einen ca. 70minütigen und durch Bijan Azadian von seinem Apple-Notebook aus gesampelten Händel-Messiah, also Rezitative, Arien, Duette, Quartette oder Chöre. Und sie sangen das nicht nur, sondern sie spielten und - sie tanzten es sogar; das sah bei ihnen freilich sehr, sehr schön aus, weil: Vier junge schöne Menschen seh'n halt immer sehr, sehr schön (und sexy!) aus. Auch wollten wir dann ruhig in naher Zukunft insbesondere den Allen und die Hrund in echt sowie in live bei einer echt-live dargebotenen Mesiah-Aufführung erleben; was wir hier und heute (f**k the facts) koloratös geboten kriegten, war dann schon mal sehr, sehr vielversprechend!! (...) Kurz vorm Ende fielen dann noch moraline Schlussbemerkungen à la Was-lernen-wir-aus-der-Geschichte? Hm, weiß ich jetzt auch nicht so auf Anhieb zu erklären.  Leicht und lustig war es allemal. '' schreibt Andre Sokolowski am 13. September 2017 auf KULTURA-EXTRA
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    5 von 5 Person(en) gefiel diese Kritik

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