Neuköllner Oper
    www.neukoellneroper.de
    Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
    Telefono: 030 68890777

    SPIELPLAN & KARTEN

    Opera for Sale



    Bewertung und Kritik zu

    OPERA FOR SALE
    von Felix Krakau (Text) und Yuval Halpern (Musik)
    Regie: Felix Krakau
    Premiere: 12. März 2020 
    Neuköllner Oper, Berlin

    Zum Inhalt: Berlin in nicht allzu ferner Zukunft: Die Stadt hat den Kampf gegen internationale Investoren verloren, wurde aufgewertet, redesigned und ist plötzlich menschenleer. Die Fassaden wurden schick gemacht und die BewohnerInnen vertrieben; die Bauten starren aus leeren Retortenaugen. Deine ehemalige Wohnung ist ein Anlagedepot, dein Sofa wurde dir unterm Hintern wegspekuliert. Du wurdest an den Rand gedrängt und auch den konntest du dir irgendwann nicht mehr leisten. Auch die Neuköllner Oper wurde zum share deal: Im Zentrum des Orkans lädt der neue Eigentümer des Hauses, die Angel Dust Property GmbH Opera Neukölln zum exklusiven Musiktheaterereignis für ein weitgereistes Publikum. Authentisches Berliner Musiktheater, ganz wie früher. Wir fragen uns, wem gehört eigentlich die Stadt, und begeben uns auf die Fährte von Milliardären von den britischen Jungferninseln, zypriotischen Briefkastenfirmen, dem ganz großen Geld und dem Glücksversprechen der idealen Stadt. Opera for Sale ist dystopisch-heiteres Musiktheater, Immobilien-Infotainment und spekulative Albernheit über den Berliner Wohnungsmarkt. Get your tickets now – so lang es noch welche gibt!«

    Mit: Kilian Ponert, Teresa Scherhag, Lou Strenger sowie Omri Abramov (Reeds) und Doron Segal (Synthesizer)

    Regie: Felix Krakau
    Musikalische Leitung: Yuval Halpern
    Bühne: Ansgar Prüwer
    Kostüm: Jenny Theisen
    Dramaturgie: CarolaSöllner / Bernhard Glocksin

    TRAILER


    WIR EMPFEHLEN

    3.0 von 5 Sterne
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    Mietendeckel
    2 years ago
    Kritik
    ''Anhand der vielen, vielen (Immobilien-)Fakten, die das namhafte Recherchezentrum CORRECTIV "beisteuerte", erfuhren die Premierengäste Dies & Das, was derzeit auf dem Wohnungs-"Markt" der Hauptstadt alles so passierte und passiert; der Name BlackRock - Nachtigall, ick hör dir trapsen - fiel verdächtig viele Male, wie dann auch, selbstredend völlig "beiläufig", das Konterfei von Friedrich Merz als Schnipselbildchen in dem Bühnenbild von Ansgar Prüwer sehbar war. Und Kilian Ponert und Teresa Scherhag und Lou Strenger führten singend, sprechend und auch sprechsingend durch diese kurzweilige Immobilien-Revue; und Omri Abramov blies hierzu Saxophon und so ein elektronisch-lautverstärktes (selbst gebautes?) Fantasieblasinstrument mit der Bezeichnung EWI - während Doron Segal auf dem Keyboard/Synthesizer musizierte. Lustig, lustig, trallala. Doch, doch, hatte schon richtig Spaß gemacht.'' schreibt Andre Sokolowski am 14. März 2020 auf KULTURA-EXTRA
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    1 von 1 Person(en) gefiel diese Kritik

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