Neuköllner Oper
    www.neukoellneroper.de
    Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
    Telefono: 030 68890777

    SPIELPLAN & KARTEN

    Betterplazes



    Bewertung und Kritik zu

    BETTERPLAZES
    von Anna Catherin Loll, Carlotta Rabea Joachim und Beka Savić
    Premiere: 14. Februar 2020 
    Neuköllner Oper, Berlin

    Zum Inhalt: Timo und Sven sind Stars, für ein echt spezielles Publikum. Sie sind jung, mutig, kreativ, und sie gestalten ihren Kiez tatkräftig (mit). Kurz: sie sind Sprayer, und was sie tun, wird gefeiert. Etwa von Justin, der seine Helden gern auch im Netz postet. Und sie darin, wie das Wort schon sagt, fängt… Und da wir in Berlin sind: was wäre die Stadt ohne einen Google Campus, und was Xberg ohne ein paar Leute, die dafür wenig Sympathien aufbringen. Was Helden wie Timo und Sven eine Steilvorlage gibt und jede Menge Möglichkeiten, mit dem Giganten und dem deutschen Rechtsstaat in Berührung zu kommen.
    Die investigative Journalistin Anna Catherin Loll hat sich im Auftrag der Neuköllner Oper in den diversen Szenen dieser Stadt umgehört und ein Stück über den Widerstand gegen Google&Co. und die Kraft von Utopien geschrieben.

    Mit Linda Hartmann, Corinna Ruba, Christian Clauß und Olaf Taube (Schlagwerk) und Hans-Peter Kirchberg / Insa Bernds (Klavier)

    Inszenierung: Beka Savić
    Musikalische Einstudierung: Hans-Peter Kirchberg/Insa Bernds
    Ausstattung: Celine Demars
    Dramaturgie: Carola Söllner/Bernhard Glocksin


    WIR EMPFEHLEN

    4.0 von 5 Sterne
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    Ein hochsympathischer Abend
    2 years ago
    Kritik
    ''Musik schleicht sich in diese Thematik genauso so doppeldeutig ein wie das Ganze ist. Wildes Tongestöber und Elektronik-Gewimmer wird vom Computer zugesampelt. Daneben sitzt Hans-Peter Kirchberg im Glitzerfrack am Klavier. Ein Vibraphon beläutet eingehende Posts. Es ist genau jene Grenzgängerei, wie ich sie von diesem Haus erwarte. Keine Lösungen, sondern Problemverwehungen, auch musikalisch. Für W-Lan ist in der kleinsten Hütte Platz. Auch im winzigen Studio der Neuköllner Oper, wo man den Luftraum über uns nutzt, um einigermaßen Spielfläche zu gewinnen. Ein Klettergestänge durchzieht die klitzige Kubatur. Darauf krabbeln drei Darsteller wie Spinnen, die ihr Netz weiter spinnen – mit Klebeband. Ein gutes Bild. Es sind Digital-Zombies wie du und ich. Die Darsteller sind jung und brauchen das Geld. Das sie hier nicht kriegen. Ein hochsympathischer Abend, einer der letzthin klügsten hier, die ich sah. Gute, analoge Nachrichten aus Neukölln.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf rbbKultur
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    2 von 2 Person(en) gefiel diese Kritik

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