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Bewertung und Kritik zu

DIE NIERE
von Stefan Vögel
Regie: Martin Woelffer 
Premiere: 4. März 2018 
Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater, Berlin

Zum Inhalt: Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun? Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er ist überfordert und zögert – umso mehr Überraschung löst sein Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen.

mit Dominic Raacke, Katja Weitzenböck, Jana Klinge und Romanus Fuhrmann

Regie: Martin Woelffer
Bühne und Kostüm: Stephan Fernau

TRAILER




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0 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
ein kommissar, der auch komisch kann
  · 19.03.18
dominic raacke kann auch knuffig. im tv gern besetzt als ehrgeiziger ermittler, geschmeidiger gatte mit amourösen fluchten oder machohafter macher wird es mit ihm in der komödie am kudamm konstant komisch. die gesponserte randstarke runde brille gibt seiner rolle als architekt arnold ein smartes markenzeichen, denn üblicherweise schreitet raacke unbebrillt durch die medienwelt. die story ist ziemlich ernst. ehefrau kathrin (katja weizenböck), blond und selbstbewusst, erfährt am telefon vom arzt die diagnose "nierenleiden", die sie nun zum beängstigenden thema organspende führt. arnold ist erschüttert und besorgt, vor allem erst um sich.
die gäste kommen - freund götz (romanus fuhrmann), der markige, mit seiner sinnlichen diana (jana klinge). nicht involviert in das drama sieht man die lage unbekümmerter. während arnold sich windet, würde götz kathrin ritterlich eine seiner nieren abgeben. aber was ist eigentlich mit der blutgruppe? fragt man sich als zuschauer ebenso. wie komisch kann so ein thema sein? wieviel drama verträgt eine partnerschaft, wie tief geht die loyalität, wie groß ist die abhängigkeit voneinander? regisseur martin woelffer inszeniert auch dieses stück nah am zeitgeist mit frischem bühnenbild, amüsanten dialogen und eingestreuten pop-songs. raacke sieht man nur zu gern die spielfreude an in der neuen welt des theaters, sein arnold ist die steilvorlage für weinerlichkeiten, schmoll und stolz. wieviel ritter steckt wohl in ihm? der dynamisch angesetzte abend bleibt unter zwei stunden (mit pause) und überrascht final im zweiten teil. drum prüfe, wer sich ewig bindet!
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