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Bewertung und Kritik zu

HASE HASE
von Coline Serreau
Regie: Coline Serreau 
Premiere: 20. Januar 2019 
Komödie und Theater am Kurfürstendamm, Berlin 

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Inhalt: Herr und Frau Hase können endlich etwas aufatmen: Drei ihrer fünf Kinder sind aus dem Haus, Herr Hase wird bald eine ordentliche Rente bekommen, der älteste Sohn ist dabei, sein Medizinstudium abzuschließen und der Jüngste, Hase, ist ein Mathegenie. Aber das Glück währt nicht lang, denn in der winzigen Wohnung der Hases suchen nach und nach die Kinder wieder Unterschlupf, so dass sie aus allen Nähten zu platzen droht. Doch trotz der Enge und der Bedrohungen von außen hält die kleine Gemeinschaft fest zusammen und Mama Hase steuert das Schiff mit fester Hand durch den Orkan … „Hase Hase“ ist eine Hommage an die Familie, eine Komödie im besten Sinne, amüsant, verrückt und – obwohl vor mehr als 30 Jahren geschrieben – gesellschaftlich und politisch aktueller denn je. 1992 war sie der Sensationserfolg der Saison im Schiller Theater. Damals wie heute spielt Katharina Thalbach den kleinen Hase. Coline Serreau inszeniert die Neufassung ihres Stücks selbst.

mit Katharina Thalbach, Anna Thalbach, Nellie Thalbach, Pierre Besson/Susanne Häusler, Philippe Besson u. a.

Regie: Coline Serreau
Bühne: Momme Röhrbein
Kostüm: Jenny Schall
Musik & Sounds: Grégoire Michaud

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3.0/5 Insgesamt 1 Bewertungen (1 mit Rezension)
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Katharina Thalbach als Kobold
  · 23.01.19
Das Nesthäkchen „Hase Hase“ spielt wie 1992 Katharina Thalbach. Sie ist der Publikumsliebling und trägt den Abend. Irgendwo zwischen frechem Kobold und sommersprossigem Sams springt sie so quietschvergnügt durch den Abend, dass man kaum glauben mag, dass sie mit 65 gerade ein Alter erreichte, in dem andere nur noch an den Ruhestand denken, und an einer Magen-Darm-Grippe litt.

Das Stück „Hase Hase“ ist leider nicht das Pointenfeuerwerk, das starkes Boulevardtheater á la Yasmina Reza ausmacht. Die Idee, von einem älteren Ehepaar zu erzählen, dass sich statt der erhofften Ruhe plötzlich in einer zum Matratzenlager umfunktionierten Wohnküche wiederfindet, ist nett und produziert viele Szenen zum Schmunzeln. Aber so richtig zündet der Abend um die Kinder (u.a. gespielt von Katharina Thalbachs Tochter Anna und Enkelin Nelly) und die einsame, schwerhörige Nachbarin (Johanna Schall), die alle bei Familie Hase einziehen, nicht.

Bemerkenswert macht die Aufführung vor allem, dass fast alle Spieler*innen miteinander verwandt und verschwägert sind: ein theaterbegeisterter Familienclan erzählt uns die sympathische Geschichte von einer Arbeiterfamilie, die in schwierigen Zeiten etwas enger zusammenrückt.

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