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Bewertung und Kritik zu

MEDEA
von Aribert Reimann
Regie: Benedict Andrews
Premiere: 21. Mai 2017 
Komische Oper Berlin

Inhalt: Medea, die mit magischen Kräften begabte Tochter des Königs von Kolchis, verrät ihr eigen Fleisch und Blut und verlässt aus Liebe zu Jason ihre Heimat. Jason bleibt sie jedoch fremd, in der neuen Heimat Korinth verrät auch er die von allen Verstoßene. Medea fasst einen abgründigen Plan …

Musikalische Leitung: Steven Sloane
Inszenierung: Benedict Andrews

Bühnenbild: Johannes Schütz
Kostüme: Victoria Behr
Dramaturgie: Simon Berger
Licht: Diego Leetz

TRAILER


 
Meinung der Presse zu „Medea“ - Komische Oper Berlin


Die Welt
★★★☆☆

FAZ

★★★★☆

Der Tagesspiegel
★★★★☆

Süddeutsche Zeitung
★★★★☆

Berliner Zeitung
★★★★☆

Zitty
★★★★☆

tip
★★★★★


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4.1/5 Insgesamt 10 Bewertungen (3 mit Rezension)
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Emotionale Grabenstürme
  · 26.05.17
''Hingehen, die Aufführung ist ein schönes Sammlerstück für Reimann-Freunde (im Herbst folgt dann an der Deutschen Oper seine neue Maeterlinck-Oper). Schlichtweg großartig ist, wie dieser Komponist den kathartischen Erschütterungseffekt – also die antike Technik, uns auf dem Gemütswege an die Nieren zu gehen – ganz in die Musik hineingenommen und transferiert hat. Solch emotionale Grabenstürme (vom Orchester der Komischen Oper super umgesetzt) macht ihm niemand nach.'' schreibt Kai Luehrs-Kaiser auf kulturradio.de
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Großes Musiktheater
  · 24.05.17
''Reimanns Musik begleitet den Plot, aber nicht im herkömmlichen narrativen Sinn. Die Musik erzeugt immer nur die Stimmungen bzw. den audiovisuellen Rahmen zu dem jeweiligen Inhalt. Steven Sloane treibt das Orchester der Komischen Oper Berlin. Mit dunklen mysteriösen Klängen startet die Partitur. Intensive und angespannt ist die musikalische Grundstimmung. Atemlose Sprünge und zackige Aktionen halten die Spannung. Dramaturgische Akzente setzen melodische Verläufe der Konversationen zwischen den Figuren. Aber auch in den reinen musikalischen Aktionen, ohne Stimmen, knistert die Atmosphäre. Medea/Nicole Chevalier sublimiert die Musik in solchen Sequenzen in ekstatischen Bewegungen, vokalen Ausbrüchen ja teilweise auch spitzen Schreien. Tosender Applaus nach einem großen Musiktheaterabend!'' schreibt Steffen Kühn am 22. Mai 2017 auf KULTURA-EXTRA
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Frau am Abgrund
  · 19.10.17
An der Komischen Oper in Berlin feiert Aribert Reimanns zeitgenössische >>Medea<< seine Deutsche Erstaufführung.
Der Komponist Aribert Reimann hat sich mit dem griechischen Mythos der Medea nach Franz Grillpanzer auseinandergesetzt, in dem Medea Geflüchtete ist. Grillpanzer beschreibt seine Medea als schutzbedürftige Frau, die ihre Heimat, ihren Mann und zuletzt ihre Kinder verliert. Genau wie in Euripides >>Medea<<, verliebt sich die zauberkundige Königstochter Medea in den Griechen Jason für den sie das Goldene Vlies ihres Vaters stiehlt und somit Verrat an ihrer Familie begeht. Gemeinsam mit Jason verlässt sie ihre Heimat und bekommt auf einer Irrfahrt mit ihm zwei Kinder. Angekommen in Korinth versucht Medea sich der griechischen Kultur anzupassen, wird aber aufgrund ihrer barbarischen Herkunft mit Vorurteilen konfrontiert und ihr Ehemann Jason fühlt sich immer mehr zu seiner Jugendliebe Kreusa hingezogen; sodass Jason und ihre beiden Kinder sich von ihr entfremden und sich schließlich von ihr abwenden. Während der Dichter Euripides Medea als rachsüchtige Zauberin darstellt, beschreibt der Schriftsteller Grillpanzer sie als Ausgestoßene. Medea ist eine schutzbedürftige Fremde, die während ihres Asyls Mann und Kinder verliert, weil ihre neue Heimat sie nicht annimmt und wegen ihrer Herkunft ausgrenzt. Bewusst hat sich der Komponist Reimann für Grillpanzers >>Medea<< (UA Wiener Staatsoper 2010) entschieden, weil er die antike Mythenfigur in Analogie mit einer der größten Krisen unserer Zeit setzen wollte, in der Menschen ihre Heimat verlassen müssen. In der neuen fremden Heimat angekommen, werden sie nicht akzeptiert und ausgeschlossen. Seine Oper fokussiert sich auf die innere Not Medeas und das verlorene Recht der Fremden, die aus Verzweiflung die Geliebte ihres Mannes Jason und ihre beiden Kinder umbringt. ... Weiterlesen
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BERLIN
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Komische Oper Berlin
www.komische-oper-berlin.de
Behrenstraße 55-57 - 10117 Berlin
Telefon: 030 202600

SPIELPLAN & KARTEN
3.6
Durchschnittsnote aller Stücke
5 36
4 57
3 41
2 19
1 8
Kritiken: 32
  • Die Nase
    Guter Einstand · ''Der designierte Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, Ainārs Rubiķis, hatte mit der Sache einen guten Einstand. Allerdings konnte er hier auch ...
  • Die Nase
    Zack ab die Nase · ''Kosky weidet sich an dieser Vorlage. Die verlorene Nase wird vervielfacht; muskulöse Tänzer, mit riesigen Nasen überzogen, steppen durch die Kante. ...
  • Semele
    Kosky ist Kosky · ''Dass die Sänger vom Haus kommen und keine Spezialisten sind, war öfters mal ein Problem der Händel-Aufführungen an der Komischen Oper ...
  • Semele
    Blitz & Donner · ''Konrad Junghänel (einer der langjährigen und auch treuesten wie selbstverständlich sachkundigsten Dirigenten und Verwalter für Barockmusik an diesem Haus; und unter ...
  • Blaubart
    Ein neuer Blaubart an der KOB · ''Offenbachs Blaubart war von Anfang an ein Stück der Unterhaltungsindustrie. Und gute Unterhaltung ist gleich gute Komik. Wie kein anderer steht ...
  • Blaubart
    Solistisch eine runde Sache · ''Trotz manch streitbarer neuer Note war das jedoch musikalisch ein sehr runder Abend, vor allem dank der Titelpartie, gesungen vom Tenor ...
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