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Bewertung und Kritik zu

CHE MALAMBO
Tanz- und Rhythmus-Spektakel aus Argentinien
Premiere: 24. Juli 2018 
Komische Oper Berlin

Zum Inhalt: Ein Rhythmus, der regelrecht süchtig macht und in den USA längst ein voller Erfolg: CHE MALAMBO, das Tanz- und Rhythmus-Spektakel aus Argentinien, kommt erstmals nach Deutschland. In einer explosiven Bühnenshow zelebrieren zwölf der besten Malambo-Tänzer des Landes in energiegeladenen Duellen die stolze Tradition ihrer Vorfahren. Angetrieben werden sie vom Trommeln der Bombos und den schneidenden Schlägen ihrer Lassos. Daraus entsteht ein permanenter, kraftstrotzender Flirt mit dem Publikum.

In Deutschland noch ein Geheimtipp, begeistert die zwölf Mann starke Malambo-Truppe in Nordamerika bereits ausverkaufte Häuser: „Sie bewegten das Publikum zu tobendem Applaus“, schwärmt zum Beispiel die New York Times. Mit ihren präzisen Tanzschritten im Takt der Trommelklänge, den wirbelnden Lassos und temporeichen Choreografien verwandeln CHE MALAMBO die Essenz der Gaucho-Tradition in eine überwältigende moderne Bühnenshow. In einer markanten Mischung aus Kraft, Rhythmusgefühl und Geschicklichkeit versetzen sie ihr Publikum Abend für Abend in absolute Euphorie.

Im Sommer 2018 kommt CHE MALAMBO für exklusive Gastspiele in Berlin und Köln erstmals nach Deutschland.

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4.0/5 Insgesamt 2 Bewertungen (2 mit Rezension)
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Sensationen und Superlative – das Protzige und Pompöse
  · 25.07.18
''Gilles Brinas nutzt für "Che Malambo" eine herkömmliche Dramaturgie der Sensation und Superlative, jede Tanz-, Trommel-, Lasso-Nummer muss die vorhergehende übertrumpfen, ein Hang zur Angeberei, zur Protzerei und zum Pompösen wird deutlich, wie auch die Nähe dieser Show zu Varieté und Zirkus, was Brinas lange Zeit gut hinter raffinierten Arrangements von Tanz-Duellen in verschiedenen Soli-Duo-Gruppen-Formationen verbergen kann.

Aber mehr als ein Spektakel, das die tatsächlich herausragenden Fähigkeiten der Tänzer präsentieren soll, will diese Show auch nicht sein. Das Publikum war von diesem recht konventionell-gebräuchlichen Sommerloch-Gastspiel beeindruckt und hat kurz und bündig, aber durchaus begeistert reagiert.'' schreibt Frank Schmid auf kulturradio.de
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Volkstanz mal anders
  · 26.07.18
Nun haben auch die südamerikanischen Gauchos ihren Weg nach Berlin gefunden, genauer gesagt, in die Komische Oper. Wo sie sich noch bis zum 29. Juli tänzerisch provozieren. Angeheizt von Gesang, dem rhythmischen Schlagen der Trommeln und dem Applaus von Schaulustigen hat sich dieser volkstümliche Männertanz, ein wenig modernisiert, seit dem 17. Jahrhundert bis heute gehalten. Mit dynamischen Schrittkombinationen demonstriert das zwölfköpfige Ensemble seine Beweglichkeit und, das muss gesagt werden, Kondition, denn die Körperbeherrschung und Beinarbeit, die zeitweilig an rasanten Stepptanz erinnert, ist beeindruckend. Immer wieder duellieren sich die Männer gegenseitig – tänzerisch und mit Stolz geschwellter Brust. Dabei messen sich die Tänzer in Tempo, Kraft, Geschicklichkeit und Genauigkeit. Das oder die Gegenüber antworten, das Ergebnis ist eine Folge immer komplizierterer Schrittkombinationen, die die Männer fast in eine Art Ekstase versetzen. Zwischendurch geht es aber auch langsamer und sanfter: solo, barfuß und mit Gitarrenbegleitung. Dabei drängt sich immer wieder mal der Eindruck von kleinen Geschichten auf, die da erzählt werden. 
Der Abend ist aber noch steigerungsfähig, denn wenn die sogenannten Boleadoras, ein Lasso, das an seinem Ende einen Stein umwickelt - ursprünglich als Wurfwaffe für die Jagd genutzt - von den Männern in höchster technischer Präzision durch die Luft geschleudert werden, bleibt nur noch, gebannt zu sein. Der Klang, mit dem die Steine auf den Boden treffen, wird noch um einen visuellen Effekt der kreisförmig und in rotes Licht getauchten Lassos ergänzt. Ob spannender ist, wenn dies als Solodarbietung oder Ensembleleistung präsentiert wird, ist schwer zu entscheiden, beeindruckend ist beides.
Als sich die Männer am Ende mit einer humorigen Einlage verabschieden, ist ihnen der Applaus des Publikums mehr als sicher. Ein zunehmend fesselnder Abend!
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Komische Oper Berlin
www.komische-oper-berlin.de
Behrenstraße 55-57 - 10117 Berlin
Telefon: 030 202600

SPIELPLAN & KARTEN
3.6
Durchschnittsnote aller Stücke
5 36
4 57
3 41
2 19
1 8
Kritiken: 32
  • Die Nase
    Guter Einstand · ''Der designierte Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, Ainārs Rubiķis, hatte mit der Sache einen guten Einstand. Allerdings konnte er hier auch ...
  • Die Nase
    Zack ab die Nase · ''Kosky weidet sich an dieser Vorlage. Die verlorene Nase wird vervielfacht; muskulöse Tänzer, mit riesigen Nasen überzogen, steppen durch die Kante. ...
  • Semele
    Kosky ist Kosky · ''Dass die Sänger vom Haus kommen und keine Spezialisten sind, war öfters mal ein Problem der Händel-Aufführungen an der Komischen Oper ...
  • Semele
    Blitz & Donner · ''Konrad Junghänel (einer der langjährigen und auch treuesten wie selbstverständlich sachkundigsten Dirigenten und Verwalter für Barockmusik an diesem Haus; und unter ...
  • Blaubart
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