Heimathafen Neukölln



Bewertung und Kritik zu

Madre®

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MADRE®
von Marta Barceló
 
Regie: Réka Kincses 
Premiere: 29. April 2022 
Heimathafen Neukölln, Berlin

Zum Inhalt: Suche Tocher, biete Mutter. MADRE® ist ein Stück über Liebe und Sehnsucht, über Verabredung und Verbindlichkeit, aber auch über deren käuflichen Wert. 

Das Stück erzählt von einer ganz besonderen Beziehung zwischen einer Mutter und einer Tochter.
Die Tochter hat im Leben alles erreicht. Sie ist stark und erfolgreich und ein Profi im Erschaffen von Bildern eines glücklichen Lebens. Sie leitet eine riesige Werbeagentur. Nur eines fehlt ihr: eine Mutter. 

Die Mutter dagegen lebt in engen Verhältnissen. Seit sie verwitwet ist, hat sie mehr Zeit denn je. Für eine Tochter sowieso. Und ihre kleine Rente könnte auch eine Aufbesserung vertragen. Die Mutter wendet sich also an die Tochter mit einem Angebot, welches diese nicht ausschlagen kann. Die beiden bilden entgegen aller Widrigkeiten eine atypische Familie, in der die eine jeweils das verkörpert, was der anderen fehlt.

Klassenkampf

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KLASSENKAMPF - Das Musical 
von Constanze Behrends
 
Regie: Constanze Behrends
Premiere: 24. März 2017  
Heimathafen Neukölln, Berlin

Zum Inhalt: Ein Gespenst geht um in Neukölln! Eine Gruppe von Nachsitzern der Neuköllner Karl-Marx Oberschule bekommt das Manifest ihres Namensgebers in die Hände und begreift: Wir sind die unterdrückte Klasse! Mit Hilfe der kommunistischen Hausmeisterin Frau Karl formulieren sie einen Brandbrief und enteignen die Schule. Ihre “Diktatur des Prekariats“ sieht eine klassenlose Schule vor, in der alle gleichberechtigt sind. Natürlich stürzen sich die Medien auf diese neue Aufruhr im Skandalbezirk. Zum Beat der Strasse rappen und singen die Schüler ihre revolutionären Ideen. 

Mit: Walid Al-Atiyat, Florian Bamborschke, Constanze Behrends, Lodi Doumit, Ugur Kaya, Romina Küper, Britta Steffenhagen, Tom-Veit Weber, Christiane Ziehl

Die NSU-Monologe

Bewertung und Kritik zu

DIE NSU-MONOLOGE
Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit
 
Premiere: 3. November 2016 
Heimathafen Neukölln, Berlin

Zum Inhalt: Während im Münchner NSU-Prozess gerade die Plädoyers gegen Zschäpe und Co. halten, erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU - von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.
Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.


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