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Bewertung und Kritik zu

NO PRESIDENT. A STORY BALLET OF ENLIGHTENMENT IN TWO IMMORAL ACTS
Nature Theater of Oklahoma
 
Uraufführung: 14. September 2018 (Ruhrtriennale) 
Berlin-Premiere: 16. Oktober 2019 
Hebbel am Ufer (HAU), Berlin 

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Zum Inhalt: In einer Welt, in der der Kunst immer weniger Raum zugestanden wird, bleibt den beiden Schauspielern Mikey und Georgie nicht viel übrig, als mit Jobs bei einem Sicherheitsdienst ihre Brötchen zu verdienen. Ihr neuster Auftrag führt sie paradoxerweise zurück ins Theater: Sie sollen einen Theatervorhang bewachen – und das, was sich dahinter verbergen mag.
Doch schon bald geraten die Dinge außer Kontrolle. Die Wachleute werden von einer rivalisierenden Sicherheitsfirma infiltriert, bestehend aus ehemaligen Balletttänzer*innen. Die Konkurrenz ist ihnen nicht nur künstlerisch überlegen, sondern auch schneller, billiger – und vor allem bereit, jeden Preis für diesen wichtigen Gig zu zahlen. Nach zwei Jahren der Abwesenheit kehrt Nature Theater of Oklahoma ans HAU Hebbel am Ufer zurück – mit einer furiosen Choreografie, die verschiedenste Einflüsse aufnimmt und zu einer politisch-grotesken Arbeit vermengt: Ballett, Stummfilm, Slapstick, Spannungsübungen, tierische Beuteschemata und Modern Dance, begleitet von der Musik des “Nussknackers”.

Mit: Ilan Bachrach, Tale Dolven, Gabel Eiben, Laron Janus, Raymond Liew Jin Pin, Robert M. Johanson, Joana Kern, Hannah Krebs, Marlena Meier, Bence Mezei, Kadence Neill, Gustavo de Oliveira Leite, Anna Schneider, Philip Wiehagen

Text, Regie, Choreografie: Kelly Copper, Pavol Liška
Dramaturgie: Florian Malzacher
Bühne: Ansgar Prüwer
Kostüm: Jenny Theisen
Lichtdesign: Maarten Warmerdam
Licht: Luka Curk
Ton: Torsten Schwarzbach

TRAILER


DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Groteske Ballett-Parodie mit Anspielungen auf Trump
  · 17.10.19
Die überdrehte Farce wird von einer „Nussknacker“-Ballett-Parodie, viel Slapstick und Robert M. Johanson begleitet, der als Live-Erzähler so hochtourig durch die etwas mehr als zwei Stunden hetzt, dass sein Hemd unter einem riesigen Schweiß-Fleck verschwindet.

„No President“ ist für Freunde grotesken Off-Theater-Humors zu empfehlen, die auch nicht davor zurückschrecken, wenn der Trash immer tiefer in schrägen Sex- und Gewaltphantasien versinkt und die Handlung aberwitzige Haken schlägt.

Bemerkenswert an dem ausufernden Abend, der lieber auf  90 Minuten gekürzt werden sollte, ist zweierlei: Erstens die tolle Stimme von Adele, deren „Someone like you“ zum großen Happy-end vom Band kommt, als sich der Vorhang endlich hebt und die beiden Freunde ihre Choreographie zeigen können. Zweitens ist es spannend zu sehen, wie die Anspielungen auf Trump und die Forderungen nach einem Impeachment, seit der Premiere vor einem Jahr bei der Ruhrtriennale noch wesentlich aktueller geworden sind. Dieser Kontext macht den Reiz der Wiederaufnahme im HAU 2 aus, wo „No President“ für vier Vorstellungen gastiert.

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