Hebbel am Ufer (HAU)
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    Escape Act



    Bewertung und Kritik zu

    ESCAPE ACT
    von Alexandra Bachzetsis
     
    Premiere: 21. März 2019 
    Hebbel am Ufer (HAU2), Berlin 

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    Zum Inhalt: Im Zeitalter massenhaft inszenierter Bildwelten und einer ungebrochenen Sehnsucht nach der Konservierung des jungen Körpers ist es nahezu unmöglich, zwischen Schein und Sein zu unterscheiden. Mit feiner Ironie widmet sich die Choreografin und bildende Künstlerin Alexandra Bachzetsis in ihrer neuen Arbeit “Escape Act”, koproduziert vom HAU, der Konstruktion von Echtheit. Dabei zitiert sie Voguing und YouTube-Tutorials ebenso wie die Formsprache des Triadischen Balletts um Oskar Schlemmer.

    Tanz: Alexandra Bachzetsis, Jia-Yu Corti, Tamar Kisch, Owen Ridley-DeMonick, Gus Solomons / Philippe Beloul, Johanna Willig-Rosenstein, Sotiris Vasiliou

    Konzept & Choreographie: Alexandra Bachzetsis
    Text: Paul B. Preciado (Auszüge aus dem Gedicht “Love is a drone“)
    Kollaboration, Dramaturgie & Bewegung: Anne Pajunen
    Kollaboration, Dramaturgie & Objekte: Sotiris Vasiliou
    Kommunikationsdesign: Julia Born
    Fotografie: Blommers/Schumm
    Kostümdesign: Christian Hersche in Kollaboration mit Ulla Ludwig
    Musik: Lies Vanborm, François De Meyer (Audiotheque)


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    Ironie, Posen und Dirty Talk
    4 years ago
    Kritik
    In der Züricher Gessnerallee und im Essener PACT Zollverein war diese Koproduktion bereits zu sehen. Nun stellte Alexandra Bachzetsis, die dem Berliner Publikum von früheren Gastspielen wie z.B. bei „Tanz im August“, ihre neue, 70 Minuten kurze Arbeit „Escape Act“ vor. Der schmale Programmzettel bleibt kryptisch. In weniger als zehn Zeilen werden dort Zitate auf „Voguing und „YouTube-Tutorials“ sowie auf die „Formsprache des Triadischen Balletts von Oskar Schlemmer“ notiert. Der Abend ist nicht leicht zu entschlüsseln. Ironisch stellt Bachzetsis die Posen ihrer Tänzer*innen aus, die häufig ihre Outfit wechseln und dabei mit Lippenstift, Männer- und Frauen-Kleidern experimentieren. Vor allem in der zweiten Hälfte wird die Choreographie von sehr explizitem Dirty Talk unterlegt, den die Performer*innen parodistisch einsetzen. Weiterlesen
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