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Bewertung und Kritik zu

ROBYN ORLIN: Oh Louis... We move from the ballroom to hell while we have to tell ourselves stories at night so that we can sleep...
 
Berlin-Premiere: 18. August 2018 (Tanz im August) 
Hebbel am Ufer (HAU1), Berlin 

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KARTEN ONLINE BESTELLENZum Inhalt: Was liegt auf der Kehrseite des Bekannten? Robyn Orlin beschäftigt sich stets mit Figuren, Symbolen und Emblemen der Macht, die ausnahmslos der westlichen Kultur entstammen, um sie zu sezieren und ihre verborgenen Seiten zu enthüllen. In ihrem neuen Solo wendet sich die Choreografin, die aus Südafrika stammt, dem Sonnenkönig Louis XIV zu. Gemeinsam mit dem Danseur Étoile des Ballet de l’Opéra de Paris Benjamin Pech und dem Musiker Loris Barrucand widmet sie sich dem ersten Tänzer im Französischen Königreich und dem Erfinder des Klassischen Balletts, der den Tanz als Instrument im Dienste seiner Politik nutzte.

Dauer: 60 min

Sprache: Englisch 

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Robyn Orlin
  · 20.08.18
''Wir (als anfangs ahnungsloses Publikum) werden zum Mit-Bestandteil einer Mitmach-Show, und können uns vor allem der hochsuggestiven Sinnlichkeit von Pech, der erst mal eine halbe Stunde lang mit mir & dir & uns & euch interagiert also sich personell beschäftigt, nicht entziehen. Er hat vorzugshalber in der ersten Sitzreihe seinen performativen Arbeitsplatz. Links neben ihm "benutzt" er ganz spontan Marianne als sein Mitspiel-Opfer - die "muss" auf die Bühne, um dort Louis´ Tanzschuhe verschiedentlich, und höchstwahrscheinlich analog diverser Tanzschrittaufeinanderfolgen, zu positionieren; prima macht sie das: Applaus! 

Dann tritt Barrucand mit dem Spinett auf und spielt auf ihm (höchstwahrscheinlich:) Werkdetails von Jean-Baptiste Lully (des Haus- und Hofmusikers von Ludwig XIV.) - Pech alias Louis XIV. stößt zu ihm, legt sich später unter das Spinett... und Barrucand knipst schlussendlich das Licht aus. 

Zwischen all dem Entertainment und der mundgerechten Plapperei wird auszughaft aus Louis´ "Dekret zur Regelung des Umgangs mit Sklaven in den französischen Kolonien" zitiert. DAS wäre übrigens der eigentliche Orlin-Anlass gewesen, dieses Stück dann überhaupt gemacht zu haben. Und gefühlter Maßen geriet die geistige Verursacherin ihres eigenen Projektes mehr und mehr auf konzeptionellen Schlingerkurs, was "es" gesamtkunstwerkig leider etwas scheitern ließ.'' schreibt Andre Sokolowski am 20. August 2018 auf KULTURA-EXTRA
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3.0
Durchschnittsnote aller Stücke
5 5
4 16
3 32
2 16
1 5
Kritiken: 63
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