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Haus der Berliner Festspiele
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SPIELPLAN & KARTEN

Último Helecho

von Nina Laisné und François Chaignaud mit Nadia Larcher

Premiere: 19. Juli 2025, Volkstheater Wien, ImPulsTanz

Berlin-Premiere der Koproduktion: 24. Januar 2026, Haus der Berliner Festspiele, Performing Arts Season

Zum Stück: Als internationale Koproduktion entwickeln die Künstler*innen Nina Laisné und François Chaignaud mit der Sängerin Nadia Larcher „Último helecho“: eine Performance, die zugleich von Musik, Gesang und Tanz getragen wird und Barock auf südamerikanische Folklore und Mythologie treffen lässt.

„Último helecho“ ist die zweite Zusammenarbeit von François Chaignaud und Nina Laisné nach der Produktion „Romances inciertos, un autre Orlando“. Zur Realisierung ihres besonderen poetisch-künstlerischen Kosmos bedienen sich die beiden Künstler*innen vielfältiger Sujets und Mittel: Laisné, die neben Performances auch als Filmemacherin und Bildende Künstlerin tätig ist, zeichnet sich für Musik, Regie und Szenografie verantwortlich. Während der ausgebildete Tänzer Chaignaud auf der Bühne auch singt, wird die in Südamerika als Gesangsstar gefeierte Nadia Larcher mit ihm gemeinsam erstmals die Folkloretänze ihrer Heimat erproben. Von der Chacarera über die majestätischen Zambas bis hin zum Huaynos soll das vielfältige Repertoire der traditionellen Musik und Tänze Argentiniens der Performance als Fundament dienen. Auf der Bühne live begleitet wird das Duo von sechs Musiker*innen, deren künstlerische Wurzeln teils im Barock, teils in der Folklore liegen.

Der Abend besteht aus zwei Teilen, deren erster an eine vergangene, versunkene Welt erinnert. Zwei hybride Geschöpfe erwachen darin zum Leben. Der zweite ist geprägt von großer Vitalität und einer Reihe energiegeladener Tänze. Dabei konfrontiert und verbindet „Último helecho“ ästhetische Praktiken aus Europa und Südamerika, und evoziert die gemeinsame Geschichte beider Kontinente, die auch die Geschichte von Marginalisierung und Ausbeutung, von Imperialismus ist. Die Aufführung erforscht – kraft der Poesie und des Fabelhaften, die den Gesängen und Tänzen zugrunde liegen – so auch die Möglichkeiten von Trost und Aussöhnung.

Die künstlerischen Kreationen von François Chaignaud und Nina Laisné sind vielfältige und unverwechselbare Versuche, aus unterschiedlichsten Traditionen und Quellen zu schöpfen. Während Nina Laisné gleichermaßen in den performativen wie auch in den visuellen Künsten tätig ist, arbeitet François Chaignaud als Tänzer, Performer, Sänger und Choreograf. Mit der Sängerin und Komponistin Nadia Larcher aus Argentinien verbindet beide die Lust am Grenzgang und die Sehnsucht nach einer Verschmelzung von Vergangenheit, Geschichte und Gegenwart.

Originalidee, musikalische und szenische Leitung sowie Bühnenbild: Nina Laisné, Choreografie: François Chaignaud, Mitarbeit Choreografie: Néstor "Pola" Pastorive, Musikalische Beratung und künstlerische Mitarbeit: Nadia Larcher, Kostümentwurf: Sarah Duvert, Florence Bruchon, Lichtdesign: Abigail Fowler

Mit: François Chaignaud, Nadia Larcher, Rémi Lécorché, Nicolas Vazquez, Cyril Bernhard/Joan Marin, Jean-Baptiste Henry, Daniel Zapico und Vanessa Garcia.

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Mash-Up aus todessehnsüchtigem Barock und Latino-Folklore
2 Tage her.
Kritik

Auch wenn das Programmheft einige der gesungenen Texte in Übersetzung abdruckt, bleibt dieser Stilmix rätselhaft: eine Crossover-Performance, die im Juli 2025 bei ImPulsTanz Wien Premiere hatte, im August zur Ruhrtriennale nach Essen weiterwanderte und nun als Koproduktion die Performing Arts Season beschließt.

Im Saal des Festspielhauses blieben deutliche Lücken, doch bei einigen Anwesenden stieß diese „verrückteste Aufführung der Reihe“ (Sandra Luzina im Tagesspiegel) auf große Begeisterung. Ein rätselhaftes Spektakel bleibt diese Folklore-Mash-up-Performance, die in einem bunten Sammelsurium so unterschiedlicher Stile und Ansätze von William Kentridge, Akram Khan oder Thorsten Lensing auch einen Platz findet.

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