Himmel, Erde, Luft und Meer

Bewertung und Kritik zu

HIMMEL, ERDE, LUFT UND MEER (9+) 
von Christian Giese nach Volker Ludwig
Regie: Petra Schönwald 
Premiere: 8. September 2021  
Grips Theater Berlin

Zum Inhalt: Als Anna neu auf die Schule kommt, ist die neunjährige Julia sofort fasziniert. Anna ist anders. Sie spricht mit dem Baum Asta, kann Gedanken lesen und Schadstoffe in Lebensmitteln schmecken. Anfangs ist Julia begeistert von Annas radikalen Ansichten zu Umwelt- und Klimafragen. Für die ist nämlich klar: Das ganze Gift in der Welt haben die Kinder den Erwachsenen zu verdanken! Auch Julias Freund Aldi, der zunächst nicht viel von Anna hält, muss erkennen, dass es mit seinem Plastikverbrauch so nicht weitergehen kann. Der Planet steht auf Alarmstufe Rot! Julia will handeln und Erwachsene wie Kinder gleichermaßen in die Verantwortung nehmen. Gemeinsam planen die drei eine große Umwelt-Show in der Schule. Als Aldi vom Hausmeistergehilfen Otto erfährt, dass Asta für eine neue Sportanlage gefällt werden soll, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. So wird auch die Freundschaft von Julia, Anna und Aldi auf eine harte Probe gestellt.

Mit Helena Charlotte Sigal, René Schubert, Matthias Bernhold

Regie: Petra Schönwald
Bühne und Kostüme: Raissa Kankelfitz
Musikalische Leitung: Thomas Keller
Dramatugie: Tobias Diekmann
Theaterpädagogik: Fabian Schrader


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Zur Diskussion anregende Aufführung
  · 09.09.21
''Das Publikum eine kurzweilige Stunde im Theater. Dafür sorgen die witzigen kleinen Szenen, zuhause und auf dem Schulhof, die souverän und Pointen-sicher agierenden Schauspielerinnen Schauspieler sowie die alten, teilweise berühmten GRIPS-Songs (so das Lied vom kleinen Baum) vom verstorbenen Komponisten Birger Heymann. Die Lieder sind neu aufgenommen und arrangiert, müssen aber leider Corona-konform vom Band kommen.

Die Aufführung regt Kinder und Erwachsene an. Wer rauskommt, diskutiert über Umwelt- und Klimaschutz. "Baum, Baum, kleiner Baum, bleib am Leben" – nie war dieser Liedtext wichtiger als heute.'' schreibt Regine Bruckmann auf rbbKultur
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