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Maxim Gorki Theater
www.gorki.de
Am Festungsgraben 2 - 10117 Berlin
Telefon: 030 202210
SPIELPLAN & KARTEN

T-Boy on Grindr

Bewertung und Kritik zu

T-BOY ON GRINDR 
von João d’Orey
Regie: Malaya Stern Takeda
Premiere: 27. Juni 2025
Maxim Gorki Theater, Berlin 

Zum Inhalt:

T-Boy ist ein trans Teenager, der über die Sex-App Grindr intime Beziehungen zu anderen schwulen Männern sucht. Schon nach kurzer Zeit stellt T-Boy fest, dass seine Dates seinen Körper nicht als »männlich« ansehen – eine Ansicht, die im Widerspruch zu seiner Selbstwahrnehmung steht. Er fragt sich: Gibt es reines Begehren, das jenseits von Geschlecht und sexueller Identität existiert? T-Boy begibt sich auf seine Version einer queeren Held*innenreise, entwickelt verschiedene Strategien, um sich in den subkulturellen Codes der cis-schwulen Community zurechtzufinden, und sieht sich mit der harten Realität der Stigmatisierung konfrontiert, die trans Körper in einem soziopolitischen und medizinischen Kontext erfahren.

Regie: Malaya Stern Takeda
Musik: Ralph Heidel, João d’Orey
Choreografie: Steven Fast

1 Kritik

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Beeindruckende autofiktionale Solo-Show
2 Tage her.
Kritik

Als Mulitalent entpuppt sich der deutsch-portugiesische Performer João d’Orey. Er hält nicht nur den angekündigten autofiktionalen Monolog über die Schwierigkeiten eines Trans-Manns, auf der cis-dominierten Dating-Plattform Grindr zu bestehen, sondern tanzt, singt, rappt, flirtet mit dem Publikum und bezaubert mit einer eindrucksvollen Solo-Show.

Schon 2023 erarbeitete er gemeinsam mit Ernst Busch-Absolventin Malaya Stern Takeda eine erste Fassung, die im Theater unterm Dach Premiere hatte. Im vergangenen Juni boten sie im Gorki-Studio anlässlich der traditionellen Queer Week eine überarbeitete Version.

Damals stand auf der Kippe, ob der „T-Boy on Grindr“ nach nur zwei Vorstellungen in Shermin Langhoffs letzter Spielzeit noch mal zurückkehren würde. Tatsächlich gab es seit kurz vor Weihnachten ein paar Wiederaufnahme-Vorstellungen, weitere Termine sind für Februar 2026 angekündigt.

„T-Boy on Grindr“ ist unterhaltsam-nachdenkliches, sehr witziges und ebenso politisches auto-fiktionales, queeres Performance-Theater, das hervorragend zum Gorki-Stil passt.

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