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    Maxim Gorki Theater
    www.gorki.de
    Am Festungsgraben 2 - 10117 Berlin
    Telefon: 030 202210
    SPIELPLAN & KARTEN

    Dickicht

    Bewertung und Kritik zu

    DICKICHT
    nach Bertolt Brecht
    Regie: Sebastian Baumgarten
    Premiere: 11. März 2017 
    Maxim Gorki Theater, Berlin
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    Regie: Sebastian Baumgarten

    Bühne: Robert Lippok
    Kostüme: Jana Findeklee, Joki Tewes
    Musik: Stefan Schneider
    Video: Hannah Dörr
    Dramaturgie: Ludwig Haugk

     
    Meinung der Presse zu „Dickicht“ - Maxim Gorki Theater


    FAZ
    ★★★★☆

    taz
    ★★★☆☆


    Zitty
    ★★★☆☆

    tip
    ★★★★☆

    2.8 von 5 Sterne
    • 5 star
      0
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    • 1 star
      1
    Straßenschlachten am Berliner Gorki
    6 years ago
    Kritik
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    Regisseur Sebastian Baumgarten und Top-Ensemble lassen mit DICKICHT – ein Stück nach Brecht – das Gesindel von Chicagos-Straßen auf der Bühne des Maxim Gorki Theater kämpfen.

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    Als der Dramatiker Bertolt Brecht im Jahre 1921 sein Frühwerk >>Im Dickicht<< verfasst, ist er noch immer von der Atmosphäre der Berliner Großstadt, die er 1920 bei einem Ausflug kennen gelernt hat, beeindruckt. Der Mensch entfremdet sich von der Arbeit und von den Menschen; natürliche Beziehungen zerfallen, wie die (bürgerliche) Familie. Die Individuen vereinzeln sich und verlieren sich in untergründigen Milieus, um sich ihrer Selbst bewusst zu werden. Der Mensch verliert an Emotionalität und wird kalt. Der Regisseur Sebastian Baumgarten hat mit dieser Kälte experimentiert, in dem er zwei Ebenen erschaffen hat: die Leinwand und die Bühne. So erscheinen die Charaktere nicht fassbar, weder auf der Leinwand noch auf der Bühne. Die Figuren verfremden sich, in dem sie immer wieder aus der Leinwand auf die Bühne heraustreten. Baumgartens Verfremdung hat dialektische Elemente, in dem er das Bild der Schauspieler von der Leinwand mit der Stimme der Schauspieler auf der Bühne als Einheit von Stimme und Bild synthetisiert, das heißt die Schauspieler treten als vollständige Charaktere auf der Bühne auf. Der Schauspieler ist nun in der Einheit seiner Rolle, aber der Zuschauer kann sich durch die Verschiebungen der Ebenen nicht in diese Rolle einfühlen, sondern es bleibt beim Betrachten und Wahrnehmen der Entfremdung und des Zerfalls. ... Weiterlesen

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    Vollkommen verausgabt
    7 years ago
    Kritik
    ''Die Schauspieler geben zum Teil einen Thriller, zum Teil spielen sie aber auch Groteske. Manchmal geht das auf: Thomas Wodianka macht seinen Shlink zu einem kaltblütigen Reptil – ein unangenehmer Finsterling mit hervortretenden Augen, der sich windet wie ein Mann ohne Knochen. '' schreibt  Barbara Behrendt auf  kulturradio.de
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    Dickicht
    7 years ago
    Kritik
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    Leider werden diese Schauspielerinnen und Schauspieler in ein verkopftes Regie-Korsett hineingespresst: Im Hintergrund ein Stummfilm-Video mit stark überzeichneten Grimassen im Stil des Expressionsmus abgespult wird, vorne stehen die schwarzen Schatten der Schauspieler und sprechen den Text ein. Ob die Lippenbewegungen halbwegs synchron sind, ist an diesem Abend einerlei.

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    Das Publikum quält sich durch zähe zwei Stunden, die gefühlt viel länger dauern, wird wieder vom Eckkneipen-Qualm zugestunken, der in den Gorki-Inszenierungen zur traurigen Gewohnheit zu werden droht, und bekommt ganz am Ende immerhin noch einen interessanten Interpretationsansatz geboten. Baumgarten konzentriert sich auf rassistische Motive in dem Stück und überblendet den  Lynch-Mob, der gegen den Malaien Shrink wütet, mit SPIEGEL-TV-Aufnahmen der Ausschreitungen im August 1992 vor dem vietnamesischen Wohnheim in Rostock-Lichtenhagen. Weiterlesen

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    Überdrehter Film noir
    7 years ago
    Kritik
    ''Nun hat sich Sebastian Baumgarten am Maxim Gorki Theater an Brechts Dickicht versucht. So abgekürzt nennt er dann auch seine Inszenierung nach Bertolt Brecht. Man hatte da wohl etwas Manschetten vor den gestrengen Brechterben. Eigentlich zu Unrecht, wie sich zeigt. Sind doch selbst die hin und wieder eingestreuten Fremdtexte fast allesamt vom Meister selbst, begonnen bei den Versen des ersten Gedichts aus dem Lesebuch für Städtebewohner bis zu Brecht-Texten aus seinen theoretischen Schriften aus den 1920er und 50er Jahren, die Baumgarten zwischen den Szenen von den Schauspielern am Mikro sprechen lässt. „Suche dir Quartier und wenn dein Kamerad anklopft: Öffne, o öffne die Tür nicht. Sondern verwisch die Spuren!“ skandiert flüsternd das Ensemble, dass sich zu Beginn aus einer von Nebel umwaberten Bodenklappe ins Dunkel der Bühne schält und dabei über Miniaturhochhäuser mit erleuchteten Fensterbändern balanciert.  Viel mehr Dickicht ist nicht und auch kaum Handlung auf der Bühne. Baumgarten lässt die Geschichte in einem vorab mit dem Ensemble gedrehten Stummfilm als Videoprojektion ablaufen. '' schreibt  Stefan Bock am 12. März 2017 auf KULTURA-EXTRA
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