Maxim Gorki Theater
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    SPIELPLAN & KARTEN

    eventim


    Planet B

    Bewertung und Kritik zu

    PLANET B
    von Yael Ronen & Itai Reicher
    Premiere: 26. Mai 2023 
    Maxim Gorki Theater, Berlin 

    Zum Inhalt: Eine nicht so ferne Zukunft: Der Klimawandel hat sich ungebrochen fortgesetzt, zahlreiche Arten sind bereits ausgestorben. Da erscheinen plötzlich Aliens und teilen der Menschheit mit, dass sie »abgesetzt« werde. Ihre Quote sei einfach zu schlecht. Doch ein zufällig auserwählter Sprecher der Menschheit überzeugt sowohl die Außerirdischen als auch die Protagonistin Erde, den Menschen eine letzte Chance zu geben. Er darf teilnehmen bei der Alien-Entertainment-Show Will Life Find a Way? und schmeißt sich in den Kampf ums Überleben in Konkurrenz zu Huhn, Panda, Ameise und Co.

    Wer hat die überzeugendsten evolutionären Schritte hinter sich? Wer weiteres Entwicklungspotential? Was der Mensch noch nicht weiß: Die Show ist gleichzeitig ein Casting für ein finales Spin-off als Rennen der Arten zu einer mysteriösen Weltraumkolonie, dem Planet B.

    Regie: Yael Ronen
    Bühne: Wolfgang Menardi
    Kostüme: Amit Epstein
    Musik: Yaniv Fridel, Ofer Shabi
    Video: Stefano Di Buduo
    Lichtdesign: Connor Dreibelbis, Wolfgang Menardi
    Dramaturgie: Clara Probst, Irina Szodruch
    Outside Eye: Yunus Ersoy


    WIR EMPFEHLEN

    3.5 von 5 Sterne
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    Reality TV
    8 months ago
    Kritik

    ''Aliens kommen ins Spiel und entscheiden über die konsequente Fortsetzung des dermaleinst von den Menschen "eingeläuteten Massenartensterbens", und in einer Reality TV-Show wird folglich entschieden, "welche Arten aussterben und welche zu den überlebenden 5% gehören" sollen, also...

    [...] Maryam Abu Khaled war der Panda, Niels Bormann war der Mensch, Jonas Dassler war die Fledermaus, Aysima Ergün war der Fuchs, Orit Nahmias war die Ameise, Dimitrij Schaad war sowohl das Krokodil als auch der durch die Reality TV-Show conferencierende Clown und Alexandra Sinelnikova war das Huhn. Die Ameise siegte bei dem Casting, und der Mensch wurde schlussendlich auf Planet B geschossen, wo er als physisch ausschlachtbare Versuchsmasse für eine hochintelligente Neu-Spezies von Bienen zur Verfügung stehen würde. Viel, viel (oftmals dümmliches) Gequatsche, aber unterhaltsam verpackt und perfekt gespielt und auch gesungen (Dassler!!!). Mehr gibts nicht zu sagen.'' schreibt Andre Sokolowski am 15. Juni 2023 auf KULTURA-EXTRA

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    0 von 1 Person(en) gefiel diese Kritik
    Sehr unterhaltsame, schwarze Weltuntergangs-Reality-Show mit tollem Ensemble
    8 months ago
    Kritik

    Dimitrij Schaad kommt nach vier Jahren wieder an seinen geliebten Stammplatz vorne an der Rampe des Gorki Theaters zurück. Als Krokodil, das schon zwei Artensterben überlebt hat, ist er der Chef im Ring bei der Reality-Dschungel Camp-Show, die Yael Ronen und Itai Reicher fürs Gorki Theater erdacht haben. Gleich die nächste gute Nachricht: an seiner Seite ist auch Jonas Dassler endlich zurück. Als depressiver, ständig unverstandener Fledermaus-Rockstar setzt er das zweite Ausrufezeichen des Abends.

    Schaad/Dassler hätten sich locker drei Stunden lang die Bälle zuspielen können und es wäre ein Schauspielfest geworden. Doch die Stärke von „Planet B“ ist es, dass Ronen/Reicher ihre Stars in ein stimmiges Gesamtkonzept einbinden. Angefangen von den schillernden Kostümen von Amit Epstein bis zur schrägen Bühnen-Rampe von Wolfgang Menardi, auf der die Lebewesen ihrem Exitus entgegenschittern, fährt dieser Abend sehr viel Spektakuläres auf.

    Diese Show wird zum Ensemble-Abend, in der nicht nur Dassler/Schaad glänzen dürfen, sondern alle Figuren präzise ausgearbeitet sind: Aysima Ergün als dienstbeflissene Ameise, Gorki-Neuzugang Alexandra Sinelnikova als Fuchs-Influencerin, Orit Nahmias als beleidigtes Huhn, Maryam Abu Khaled als Panda und vor allem Niels Bormann in einer Paraderolle als Boris aus Bremen, Vertreter einer Menschheit, die kurzsichtig in den Abgrund stolperte und bis zum Ende recht behalten will.

    „Planet B“ lebt von einem Feuerwerk an vielen kleinen Gags und Nummern: eine große Weltuntergangs-Komödie, die sehr stringent inszeniert ist und bis zur letzten Pointe hervorragend unterhält.

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    1 von 1 Person(en) gefiel diese Kritik

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