trans-

Bewertung und Kritik zu

TRANS- 
von Caner Teker
Premiere 10. Juni 2022 (Tanzhaus NRW, Düsseldorf) 
Berlin-Premiere: 2. September 2022 
Maxim Gorki Theater, Berlin 

Zum Inhalt: trans– bedeutet hindurch, quer durch, hinüber, jenseits, über … hinaus. Die Performance trans– vereinigt Szenarien aus autobiographischen Referenzen der persönlichen Erfahrung caner tekers als Deutsch-Türk*in. Hierzu zählen das Ritual des Barbierens in Istanbul, die Bewegungsforschung zu Zeybek und Horn, zwei Formen des türkischen Tanzes und dem Spielen des Dudelsacks »Gaida«. Im orangenen Licht der Natriumdampflampen findet caner teker einen Weg quer durch Rituale und somato-politischer Selbstzerstörung

Mit Caner Teker

Konzept, Choreografie, Performance, Licht, Musik-Komposition: Caner Teker 
Musik-Schnitt: Valerie Ace 
Kostüm: Olivia Ballard 
Künstlerische Produktion: Sofie Luckhardt 
Dramaturgie: Lou Drago


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Enpowerment mit Werkstattcharakter
  · 04.09.22
Wie schon in „Kirkpinar“, das bei den Tanztagen 2020 in den Sophiensaelen überraschte und pandemiebedingt leider nicht bei „radikal jung“ in München gezeigt werden konnte, dekonstruiert Teker auch in dieser Choreographie Rituale und Mythen der türkischen Kultur und bettet sie in einen queeren Kontext ein.

30 Minuten kurz und ganz ohne Text ist dieses Empowerment-Solo: nicht so ausgefeilt wie die Vorgänger-Arbeit hat „trans_“ noch zu sehr Werkstatt-Charakter. Aber für solche kleinen Arbeiten ist die Queer Week im Studio ein geeigneter Ort, um neue Ideen auszuprobieren und Formate zu testen.

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