Dantons Tod / Iphigenie

Bewertung und Kritik zu

DANTONS TOD / IPHIGENIE 
nach Georg Büchner und Euripides
Regie: Oliver Frljić 
Premiere: 20. April 2022 
Maxim Gorki Theater, Berlin 

Zum Inhalt: »Ich gewöhne mein Auge ans Blut«, schreibt Georg Büchner, als er an Dantons Tod arbeitet. Die Französische Revolution in der Phase der Schreckensherrschaft. Der Wohlfahrtsausschuss lässt alle Gegner der Revolution hinrichten. Danton möchte das Morden beenden, Robespierre die Ziele der Revolution weiter mit der Blutherrschaft der Guillotine durchsetzen. Beide haben sie Blut an ihren Händen. Danton wird als Verlierer des Streits geopfert. Am Ende der Schreckensherrschaft werden 40000 Menschen getötet worden sein – auch Robespierre.

Und Iphigenie? Sie soll erstes Opfer des Trojanischen Kriegs werden. Denn der aus männlicher Eitelkeit begonnene Kriegszug kann gar nicht richtig losgehen, ehe Agamemnon nicht seine Tochter geopfert hat. Oliver Frljić vereint die zwei Stoffe und fragt: Was sind wir bereit zu opfern und wofür?

Regie: Oliver Frljić 
Bühne: Igor Pauška
Kostüme: Katrin Wolfermann
Musik: Daniel Regenberg
Dramaturgie: Johannes Kirsten, Simon Meienreis


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