Krampus: Pelz und Puderzucker

Bewertung und Kritik zu

KRAMPUS: PELZ UND PUDERZUCKER 
Isabella Sedlak & Ensemble
Premiere: 27. August 2021 
Maxim Gorki Theater, Berlin 

Zum Inhalt: Jährlich im Dezember tauchen im alpenländischen Raum mit Fellmänteln, geschnitzten Masken und Teufelshörnern kostümierte dämonische Gestalten auf, um mit rasselnden Ketten das Böse aus der mit Puderzucker bestäubten Alpenkulisse auszutreiben. Der Krampus zeigt sich auf unterschiedlichste Weise: als traditionelle Maske, als strafender Begleiter des Nikolaus und mal mit breitem teuflischen Grinsen als Schokoladenfigur.

Isabella Sedlak und Ensemble nehmen sich dem häufig mystifizierten Brauch an, der sich tief in die alpine Gesellschaft eingeschrieben hat. Indem sie Traditionen des Disziplinierens entlarven und dualistische Konzepte von Gut und Böse durcheinanderwirbeln, choreografieren sie einen Perspektivwechsel, um gesellschaftliche Strukturen voller unterdrückter Emotionen und verborgener Abgründe zu demaskieren.

Regie: Isabella Sedlak 
Bühne: Christine Ruynat
Choreografie: Therese Nübling
Kostüme: Franziska Müller
Musik: Cansu Tanrikulu, Korhan Erel
Dramaturgie: Sandra Wolf


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