Bewertung und Kritik zu

COMMON GROUND 
von Yael Ronen und Ensemble
Regie: Yael Ronen 
Premiere: 14. März 2014 
Maxim Gorki Theater, Berlin

Jugoslawien – ein Land, das es nicht mehr gibt. Zugrunde gegangen in den Bruderkriegen der 90er Jahre. Zum zweiten Mal seit 1914 stand Sarajevo im Zentrum eines Konflikts, der scheinbar bis auf den heutigen Tag nicht enden will. Viele Menschen machten sich von dort aus auf den Weg nach Berlin, auf der Flucht, auf der Suche nach Arbeit oder einem anderen Leben. Wie erleben diese Berliner die Konflikte heute? Die Kinder der Opfer von Kriegsverbrechen leben hier neben den Kindern der Täter. Wie treffen sie aufeinander? 

Mit: Vernesa Berbo, Niels Bormann, Dejan Bućin, Mateja Meded, Jasmina Musić, Orit Nahmias, Aleksandar Radenković.

Regie: Yael Ronen
Bühne: Magda Willi
Kostüme: Lina Jakelski
Video: Benjamin Krieg, Hanna Slak
Dramaturgie: Irina Szodruch

Dauer: 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause

Trailer „Common Ground“ - Maxim Gorki Theater


 
Meinung der Presse zu „Common Ground“ - Maxim Gorki Theater


FAZ
★★★☆☆

rbb
★★★★☆

taz
★★★★★

nachtkritik
★★★★★

Berliner Zeitung
★★★★★

Der Tagesspiegel
★★★★☆

Die Welt
★★☆☆☆

Zitty
★★★★★

tip
★★★☆☆

Bewertung und Theaterkritik Schreibe eine Kritik
4.0/5 Insgesamt 11 Bewertungen (2 mit Rezension)
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Innovativ und unterhaltsam!
  · 23.10.16
Für mich ist Common Ground eines der innovativsten Theaterstücke, die ich je gesehen habe! Die Darsteller sind zwar, nicht die professionellsten, aber darum geht es in diesem Fall auch nicht, Vielmehr handelt es sich hierbei um eine Art "Theaterdokumentation", bei der die Protagonisten ihre Lebensgeschichten erzählen, die entscheidend von den Wirren des Balkankrieges geprägt wurden. Dabei gelang es Yael Ronin, trotz der dramatischen Thematik eine unterhaltsame und kurzweilige Inszenierung zu realisieren - auch für eher seltene Theatergänger sehr zu empfehlen!
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Zwischen berührenden Momenten, Pop-Kultur-Rückblick und Pausenclown
  · 08.11.14
Hitzig wird es auf der Bühne, als sich die Schauspieler auf ihrer gemeinsamen Recherche-Reise ins drei Jahre eingekesselte und wieder aufgebaute Sarajevo und ins Lager Omarska in ein Wortgefecht hineinsteigern: Warum wurden vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag fast nur serbische Kriegsverbrecher angeklagt? Warum wurde dagegen Franjo Tudjman als kroatischer Staatspräsident international respektiert, fragt ein Schauspieler?
In diesen Kernpassagen des Abends bietet der Abend reichlich Stoff zum Nachdenken, die Schauspieler treiben sich in den gut arrangierten Dialogen zu beeindruckenden Leistungen. Dies wäre noch wirkungsvoller gewesen, wenn Yael Ronen und ihr Ensemble auf peinliche Mätzchen verzichtet hätten. Tiefpunkt ist ein weiterer Auftritt von Niels Bormann, der darüber spekuliert, ob die Kriegsgefangenen gar nicht bei den Massakern getötet, sondern von Außerirdischen entführt worden seien. Damals – Mitte der 90er – habe es ja auch die Serie Akte X auf Pro 7 gegeben, untermauert der seine Thesen. Weiterlesen
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www.gorki.de
Am Festungsgraben 2 - 10117 Berlin
Telefon: 030 202210

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3.2
Durchschnittsnote aller Stücke
5 19
4 80
3 84
2 48
1 11
Kritiken: 81