Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Bewertung und Kritik zu

DAS KOHLHAAS-PRINZIP 
frei nach Heinrich von Kleist
Regie: Yael Ronen 
Premiere: 23. Mai 2015 (Uraufführung) 
Maxim Gorki Theater, Berlin

Unsere Gesellschaft funktioniert. Wir haben einen intakten Rechtsstaat. Und fast keine Verletzungen der Menschenrechte. Doch plötzlich entdeckst du einen Riss im System. Wie weit gehst du für Gerechtigkeit? Yael Ronen und das Ensemble suchen einen sehr freien Dialog mit Heinrich von Kleists Novelle Michael Kohlhaas über Gerechtigkeit, Rache und Terror. Gemeinsam entwickeln sie eine gegenwärtige Geschichte, die zwischen Berlin und dem Nahen Osten spielt: Ein deutscher Entrepreneur für elektrische Fahrräder trifft auf einen palästinensischen Käsemacher. Durch ein Verkehrsverbrechen kreuzen sich ihre Biographien, die vom Streben nach individueller Gerechtigkeit erzählen. Michael Kohlhaas, den Kleist »einen der rechtschaffensten und zugleich entsetzlichsten Menschen seiner Zeit« nannte, ist der Pate. 

Mit Jonathan Aikins / Cynthia Micas / Taner Şahintürk / Dimitrij Schaad / Thomas Wodianka

Regie: Yael Ronen
Bühne: Heike Schuppelius
Kostüme: Miriam Marto
Musik: Nils Ostendorf
Video: Hanna Slak
Dramaturgie: Irina Szodruch


 
Meinung der Presse zu „Das Kohlhaas-Prinzip“ - Maxim Gorki Theater


FAZ
★☆☆☆☆

rbb
★★★☆☆

taz
★★★☆☆

Berliner Zeitung
★★★☆☆

Der Tagesspiegel
★★★☆☆

Die Welt
★★★☆☆

Zitty
★★★★☆

tip
★★★☆☆

Wie fandest du das Stück?
- ein Klick auf die Sterne -
Schreibe eine Kritik
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Anonymous kämpft am Gorki für Gerechtigkeit!
  · 19.10.17
Am 22. Juni 2016 zeigte Yael Ronen zusammen mit ihrem Ensemble zum letzten Mal in dieser Spielzeit mit Das Kohlhaas-Prinzip am Maxim Gorki Theater, wie unsere Gesellschaft im intakten Rechtsstaat zu funktionieren scheint.
Menschenrechte? Gerechtigkeit? – Wir haben einen Riss im System. Michael Kohlhass (Thomas Wodianka) muss dies am eigenen Leib erfahren, als er bei einer Radtour mit seinem Sohn angefahren wird. Statt die Verurteilung des Täters, soll er nun dafür zahlen, dass er dem Fahrer Kaffee ins Gesicht geschüttet hat. UNGERECHTIGKEIT! Der Fahrer des Wagens, Hajo von Tronka (Dimitrij Schaad) gehört zufälligerweise zu den reichsten Dynastien des Universums und hat entsprechend gute Beziehungen in die obersten Justiz- und Regierungskreise. Ein gerechter Prozess findet nicht statt. Deswegen folgt Kohlhass dem Prinzip: "Fiat iustitia, et pereat mundus – Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe auch die Welt daran zugrunde!“. Gemeinsam mit seinem Freund eröffnet Kohlhaas eine Gerechtigkeits-Kampagne gegen von Tronka und lässt das Volk, wie Anonymous, rebellieren. AUSNAHMEZUSTAND. ... Weiterlesen
War die Kritik hilfreich
0 von 0 Personen fanden die Kritik hilfreich
Eine explosive Mischung
  · 25.05.15
Yael Ronen spricht viele Tatsachen an, die wir aus der Realität und den täglichen Nachrichten kennen: die mangelnde Kontrolle der Geheimdienste, die wachsende Schere zwischen Arm und Reich, die weltweiten Krisenherde, für die hier exemplarisch der Nahost-Konflikt und der IS-Terror stehen. Auf der Gorki-Bühne torpedieren einige Nachahmungstäter von Kohlhaas mit ihren Guy Hawkes-Masken die Vorbereitungen auf das 20. Dienstjubiläum von Angela Merkel im Grand Hotel Heiligendamm. In der Realität blickt Angela Merkel erst ihrem 10. Jubiläum entgegen und obwohl die Zutaten für einen Wut-Cocktail vorhanden wären, blieb der große Knall bisher aus. Weiterlesen
War die Kritik hilfreich
Um eine Kritik zu schreiben musst du dich anmelden:
DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN
eventim Reservix Ticketing System

TICKETS BEI EVENTIM KAUFEN

ANZEIGE



ANZEIGE

 AUF DER BÜHNE © 2019                            
                              
X

Right Click

No right click