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Bewertung und Kritik zu

YOU ARE NOT THE HERO OF THIS STORY
von Lucien Haug, Suna Gürler
Regie: Suna Gürler 
Premiere: 7. September 2018 
Maxim Gorki Theater, Berlin 

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© Esra RotthoffZum Inhalt: Auf der Suche nach den Haupt- und Nebenrollen im Drama der Geschlechter kehren die Regisseurin Suna Gürler, der Autor Lucien Haug und fünf Schauspieler*innen, u.a. des Exil Ensembles, an den Ursprung der Erzählung zurück: Adam, der Erste, die Hauptfigur schlechthin, tritt auf. Alles, was er tut, verursacht Aufmerksamkeit. Er würde sich gerne dagegen wehren, der Erleider und Verursacher von allem zu sein. Doch was hat dieses Ur-Bild eines Mannes noch mit den Figuren zu tun, denen wir heute begegnen? Dazu interviewt das Team echte Männer und befragt sie zu ihren Erwartungen, Ängsten und Hoffnungen.

Während viele Männer sich auf eine offene Diskussion über Rollenbilder freuen, bezeichnen einige Meinungsmacher #Me-Too als Hexenjagd gegen Männer. Die meisten bleiben stumm, obwohl es doch auch um sie geht. Wollen sie einmal nicht die Hauptrolle einer Geschichte spielen? Wer wird eigentlich gesehen und gehört? Wer spricht für wen? Wer ist Opfer und wer Täter? Und wer ist keines von beidem?

Sounddesign: Suna Gürler
Bühne + Kostüme: Christina Mrosek
Dramaturgie: Rebecca Ajnwojner
Regieassistenz: Dominika Homa
Kostümassistenz: Anna Kurz
Bühnenbildassistenz: Katharina Scheicher
Dramaturgiehospitanz: Maike Müller
Regiehospitanz: Paul Auls
Übersetzung: Salma Arzouni

TRAILER

 
Meinung der Presse zu „You are not the hero of this story“

Maxim Gorki Theater Berlin


nachtkritik
★★☆☆

Berliner Zeitung
★★★☆☆



Tagesspiegel

★★★☆☆

Zitty
★★★☆☆


WIR EMPFEHLEN

DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Pollesch-Diskurs trifft auf Akrobatik und Straßenumfrage
  · 15.09.18
„Ich scheine in einem Repräsentationsvortex gelandet zu sein. Nichts was ich sage, ist, was ich sage. Die Codes sind übergelaufen“, lamentiert Mareike Beykirch. Würde man eine Umfrage machen, aus welchem Stück diese Sätze stammen, das Ergebnis wäre vermutlich eindeutig. Eine überwältigende Mehrheit würde auf René Pollesch tippen, in dessen Diskursverwirbelungen die Spieler*innen sich und das Publikum schwindlig reden. 

Die schräg abfallende Rampe (Bühne und Kostüme: Christina Mrosek) nutzen die Spieler*innen für körperbetonte Choreographien. Sie schlittern und rutschen, rennen los und kommen erst unmittelbar vor der ersten Reihe zum Stehen. Ein Körpertheater, wie man es von Sebastian Nübling, mit dem Regisseurin Suna Gürler am Gorki schon mehrfach zusammenarbeitete, kennt. Dies ist der zweite zentrale Strang des nur 70 Minuten kurzen Abends.

Als dritte Zutat werden Straßenumfragen mit Männern eingespielt. Sie stammeln sich durch die Frage, was es für sie bedeutet, Mann zu sehen, regen sich auf, dass man heute gar keine Frau mehr ansprechen könne, ohne zu riskieren, sofort an den #metoo-Pranger gestellt zu werden, und dokumentieren ihre Unsicherheit.

„You are not the hero of this story“ hat tolles Material und viele Ideen. Die Crux des Abends ist, dass die drei Stränge zu wenig verzahnt sind. Die Einspieler stehen unverbunden neben den beeindruckend akrobatischen Choreographien und diese wiederum neben den Streitigkeiten zwischen Adam und seinen Nebenfiguren.

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www.gorki.de
Am Festungsgraben 2 - 10117 Berlin
Telefon: 030 202210
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