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    SPIELPLAN & KARTEN


    Between – A queer science-fiction rite

    Bewertung und Kritik zu

    BETWEEN – A QUEER SCIENCE-FICTION RITE 
    Jules Petru Fricker (LEGZ)
    Premiere: 1. Juni 2023 
    DOCK 11, Berlin

    Zum Inhalt: Between – A queer science-fiction rite erforscht die Verbundenheit queerer Individuen und zelebriert die Vielfältigkeit von Genderidentitäten. Jules Petru Frickers erstes Solo, das in der Berliner Drag-Praxis begründet ist, feiert den Ritus des queeren Werdens. Die schweizerisch-rumänische Künstler*in, früher unter dem Alter Ego LEGZ bekannt, führt das Publikum durch eine queere Sci-Fi-Reise voller Hoffnung und Resilienz.

    Mittels einer Zeitreisemaschine werden geschredderte Erinnerungen aus ihrem riesigen audiovisuellen Kindheitsarchiv heraufbeschworen. Between erforscht den Körper als Archiv, wobei die Performer*in schließlich auf der Tanzfläche Zuflucht findet. Gemeinsam mit ihren musikalischen Kollaborateur*innen Aisha Devi, Bendik Giske und Grinderteeth öffnet sich ein Raum des Dazwischen. Die Multimedia-Performance kombiniert Tanz, Sound, gesprochenes Wort, Video und Installation.

    Performance, Choreografie, Installation: Jules Petru Fricker
    Musikset: Grinderteeth
    Gesprochenes Intro: Oxi Peng
    Dramaturgie: Nils Amadeus Lange
    Musik: Aisha Devi, Bendik Giske
    Licht Design: Theresa Baumgartner
    Headpiece: Jochen Kronier
    Text: Oxi Peng, Jules P. Fricker
    Videoschnitt: Jules P. Fricker, gefilmt von Petru und Imi Rusz
    Foto: Fabienne Watzke


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    Sehenswert
    8 months ago
    Kritik

    ''Der erste Teil birgt irgendwie erkennbar Autobiografisches in sich; und man vermutet einen Embryo (mit einer rechtsfußigen High-Heel-Stiefelette), der sich nach und nach aus seiner anfänglichen Unbeweglichkeit mit aufkeimendem Impetus der sich allmählich immer mehr verselbständigenden Gliedmaßen in das Leben "rauskämpft", gesehen zu haben. Ein sehr starkes Bild!

    Danach seh'n wir das Neugeborene, wie es sich schulterstandhaft ausprobiert; Beine gestreckt nach oben - und nachdem uns Fricker mit paar mehrsprachigen Infos sowie an die Wand gebeamten Schnipseln aus Familienvideos anno 1992/93, wo man ihn als kleinen Jungen wiederzuerkennen meint, versorgte, konstatieren wir seinen soeben absolvierten Schulterstand als "Parallele" zu demselbigen aus seinen frühen Kindheitstagen.

    Jetzt greift er nach einem dünnstoffigen Kleidchen, was per Zufall plötzlich daliegt, und tanzt mit ihm, es wie 'nen Schleier um sich her wirbelnd, quer durch den Raum; das könnte dann so eine Art von Kipppunkt in Jules' Leben resp. Lebensgefühl gewesen sein, an dem er sich womöglich nicht mehr (so wie vorher) ausschließlich als "er", sondern als "sie" verstanden haben wollte, sicher bin ich mir da freilich nicht.'' schreibt Andre Sokolowski am 3. Juni 2023 auf KULTURA-EXTRA

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