Come as you are # teil 2

Bewertung und Kritik zu

COME AS YOU ARE # TEIL 2 
von TOTAL BRUTAL / Nir de Volff
Online-Premiere: 25. Februar 2021 
DOCK 11, Berlin

Zum Inhalt: Können die Tänzer die mitgebrachte Geschichte ihres Körpers löschen und neu starten, eine neue Identität aufbauen, um sich zu integrieren? Wollen sie das? Oder entdecken sie womöglich eine stärkere Verbindung zu den Ursprüngen ihrer Identität, ihrem Erbe? Wie bestimmt die Distanz zu den in ihrer Heimat getanzten Stilen mit grundlegenden kulturellen Unterschieden ihre Position als Performer innerhalb der vielfältigen, komplexen europäisch-Berliner Gesellschaft? Betrachten sie sich selbst, fünf Jahre nach ihrer Ankunft in Deutschland, immer noch als Geflüchtete? Betrachtet unsere Gesellschaft sie immer noch diffus als Geflüchtete oder entsteht die Wahrnehmung einer individuellen, selbstwirksamen Person? Fangen sie selbst an, sich als deutsche Künstler zu fühlen oder ist ihre Identitätsdefinition weiter syrisch? Gibt es ein Zugehörigkeitsgefühl zu dem neuen Land?

Mit: Medhat Aldaabal, Mouafak Aldoabl & Haidar Darvish

Konzept / Choreographie: Nir de Volff
Musik: Mathieu Poterie
Kostüm- und Bühnenbild: Darwin Stapel
Assistenz Kostüm- und Bühnenbild: Alfie Mor
Licht: Asier Solana Arce


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1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Beeindruckende Tänzer, starke Choreografie
  · 11.03.21
''Dieser zweite Teil von "Come as you are" ist noch stärker, klarer und präziser in den Themen und ihrer Übertragung auf die Bühne als es der erste war. Eine Choreografie mit berührenden Lebensgeschichten, mit sehr emotionalem, erzählerischem Tanz. Mit den richtigen Fragen und Antworten zu Integration und interkultureller Zukunft. Eine Choreografie mit drei beeindruckenden Tänzern und trotz der z. T. dramatischen, bedrückenden Hintergründe auch mit viel Humor erzählt und getanzt.
Eine Choreografie, die hoffentlich wie der erste Teil auf große Tournee in Deutschland und international gehen kann. Und hoffentlich wie geplant im Juli und August auf die Bühne des Dock 11/Eden kommen kann.'' schreibt Frank Schmid auf rbbKultur
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