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Bewertung und Kritik zu

RICHLING UND 2084 
Mathias Richling
 
Regie: Günter Verdin 
Premiere: 9. Oktober 2018  
Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse" Berlin 
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KARTEN ONLINE BESTELLENZum Inhalt: George Orwells literarische Utopie ist längst von der politischen Realität überholt worden, etwa in Bezug auf den Überwachungsstaat. Big Brother schreckt heute niemanden mehr, er ist zur TV- Unterhaltung verniedlicht worden. Zeit also, sich mit 2084 zu beschäftigen. Das neue Programm von Mathias Richling ist nicht science fictional : es spiegelt - dramatisch genug - die Zukunft im Heute wider. Wie zukunftstauglich sind unsere Politiker wie Angela Merkel oder Martin Schulz? In welchen Abgrund führen uns die Machtbesessenen dieser Erde wie Trump, Putin oder Erdogan, welche, jeder auf seine Weise, mit der atomaren Zertrümmerung aller demokratischen Werte begonnen haben? Es macht Sinn, die Geisteshaltung dieser Demagogen bis ins Kenntliche zu karikieren, und deswegen tritt das Polit-Personal bei Mathias Richling zum Test auf Zukunftstauglichkeit an.

Dieses Zitat wird übrigens auch Orwell zugeschrieben: "Wenn man Humor kurz illustrieren müsste, dann vielleicht als Würde, die sich auf einen Reißnagel setzt."

Regie:  Günter Verdin 


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Akustischer Blödsinn im Zustand politischer Dauer-Erregung
  · 10.10.18
''Die Bühne erinnert an einen billigen Science-Fiction-Film: überall silbrig schimmernde, transparente Plastikstelen, überall die Augen des "Großen Bruders", die uns den Überwachungsstaat imaginieren sollen, aber dann doch nie zum kabarettistischen Thema werden. Im Hintergrund eine Leinwand, auf der die Konterfeis der Personen erscheinen, die gerade verhöhnt werden: Merkel und Seehofer, Nahles und Putin, Trump und Erdogan, Sarrazin und Schäuble, Lindner und Hofreiter usw. usf. Die Anzahl der Fotos ist genauso groß wie die Palette der Themen, die abgehobelt werden. Doch nie weiß man so recht, wo Richling eigentlich steht und was er uns sagen will - außer dass die Welt und die Sprache zur Beschreibung der Welt völlig verrückt geworden ist.

Richling trägt keine Merkel-Perücke und kein Trump-Toupé, aber mal eine Papp-Krone, wenn er die Queen persifliert, und eine braune Kutte, wenn er Luther karikiert. Er schlüpft sprachlich, gestisch, mimisch in die Figuren, deren Porträts wir gerade auf der Leinwand sehen, alles wird verdoppelt und verdreifacht, damit auch der Dümmste mitkommt.'' schreibt Andreas Göbel auf kulturradio.de
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