Was haben wir gelacht

Bewertung und Kritik zu

WAS HABEN WIR GELACHT 
nach einer Idee von Ina Arnautalić und Maja Zećo
Regie: Sandin Puce 
Premiere: 9. Oktober 2021 (Gastspiel - Radar Ost) 
Deutsches Theater Berlin

Zum Inhalt: In Kriegssituation wird das Leben radikal auf den Kopf gestellt. Das Anormale wird normal, das Normale anormal – das ganze Leben erscheint auf erschreckende Weise surreal. Humor war eines der wenigen Überlebensmittel, das den Menschen blieb: Man ihnen das Wasser wegnehmen, die Elektrizität, Grundrechte wie die Reise- und Bewegungsfreiheit. Man nahm ihnen das Leben – aber der Humor blieb. Das Lachen im Angesicht der Gefahr war und ist eine Überlebensstrategie.
In Was haben wir gelacht wird die Kriegsbelagerung sowohl visuell als auch akustisch erlebbar, wenn die Schauspieler:innen authentische Situationen und absurde Anekdoten aus dem alltäglichen Leben der damaligen Zeit darstellen. Das Publikum ist mittendrin und erlebt immersiv eine ganz eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg. Schauplatz der Inszenierung ist das Verwalterhaus eines alten Friedhofs. Das gesamte Haus – Keller, Flur, Küche, Wohnzimmer – wird zu Bühne. Geräusche, Gerüche und szenische Bilder vermitteln den intensiven Eindruck einer Ausnahmesituation.

Mit Vernesa Berbo, Toni Gojanović, Jasmina Musić, Aleksandar Tesla, Mehmet Yılmaz, Maja Zećo

Künstlerische Leitung: Ina Arnautalić, Maja Zećo
Regie: Sandin Puce
Künstlerische Begleitung / Mentor: Luk Perceval
Bühne: Dragan Denda
Kostüme: Ina Arnautalić


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