Deutsches Theater Berlin



Deutsches Theater Berlin
www.deutschestheater.de
Schumannstraße 13a - 10117 Berlin
Telefon: 030 284410
SPIELPLAN & KARTEN

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Bewertungen, Kritiken und Rezensionen zu sehenswerten Gastspielen, die im Deutschen Theater spielen:

 

Bewertung und Kritik zu

Birthday Candles

Bewertung und Kritik zu

BIRTHDAY CANDLES 
von Noah Haidle
Regie: Anna Bergmann 
Premiere: 29. April 2022 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: Ernestine Ashworth durchreist die Zeit von 7 bis 107 Jahren. Währenddessen wird sie Tochter sein, Geliebte, Ehefrau, Mutter, Freundin, Tante, Schwiegermutter, Witwe, zweite Ehefrau, Großmutter, Urgroßmutter und Ururgroßmutter. Sie will ihren Platz im Universum finden, eine andere Frau sein als ihre Mutter, sich selbst verwirklichen. Und doch kommt alles anders als geplant. Nur eines ist sicher: In jedem Jahr wird sie einen Kuchen backen, immer nach dem gleichen Rezept, zu jedem ihrer Geburtstage. 100 Jahre und 100 Kuchen, mit denen ihre einstigen Erwartungen, Träume und Hoffnungen in den Lebensfragen ihrer Kinder und Kindeskinder wiederkehren. "Eier, Butter, Zucker, Salz. Ganz schlichte Zutaten. Aber wenn du dich umdrehst und weit genug blickst, siehst du Atome, die seit der Schöpfung da sind," heißt es in Noah Haidles Generationenstück für zwölf Rollen und einen Goldfisch. Humorvoll und bewegend erzählt Birthday Candles von der Vision eines Lebens, von den Höhen und Tiefen und der Kraft der Liebe, die Vergangenheit Gegenwart und Zukunft verbindet

Tanzanweisungen (it won't be like this forever)

Bewertung und Kritik zu

TANZANWEISUNGEN (IT WON'T BE LIKE THIS FOREVER) 
Moritz Ostruschnjak
Premiere: 7. Juni 2020 (Nationaltheater München) 
Berlin-Premiere: 16. März 2022 (Tanzplattform 2022) 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: "It won’t be like this forever" steht auf dem Schild, das Choreograf Moritz Ostruschnjak über die Bühne trägt, während sich Tänzer Daniel Conant am Schuhplattler verausgabt. Wie aufgezogen arbeitet sich der Protagonist unermüdlich durch den höchst diversen Bewegungskanon und nimmt so Posen des Widerstands, des Kampfes und Sieges, der stilisierten Männlichkeit, der Jugendkultur, des klassischen Balletts, des Ballroom oder des Sports in schnellem Wechsel ein – eine absurde Abfolge divergierender Elemente, die sich gegenseitig überzeichnen, ironisieren und konterkarieren und in Kombination spielerisch, doch schonungslos ins Abgründige führen.

Du klingst so komisch

Bewertung und Kritik zu

DU KLINGST SO KOMISCH 
von Corinna Harfouch
Premiere: 14. Januar 2021 (Gastspiel) 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: Sechs Minuten lachen wir in Deutschland im Durchschnitt täglich. In den letzten Monaten wahrscheinlich etwas weniger. Heute aber werden sie gefordert: die 80 Gesichtsmuskeln, die wir beim Lachen brauchen. Denn wir hören von Corinna Harfouch alte, neue und künftige Klassiker der komischen Literatur: Lakonisches von Eva Menasse ("Mein Vater war eine Sturzgeburt."), Skurriles von Sven Regener ("Frank, bist du das? Du klingst so komisch."). Und wir finden Antworten auf Fragen wie diese: Was geschieht beim Lachen? Kann man Humor lernen? Warum sind lachende Götter Plato ein Greuel? Liegt Freud richtig, wenn er das Lachen über Zoten als Triebabfuhr des sexuell frustrierten Mannes beschreibt? Weiß das Mario Barth? Ist Lachen eine Errungenschaft der Evolution? Wenn ja, was bedeutet das für das Verhältnis der Geschlechter? Wie sieht es aus, das "widerliche Lachen der alten Kokotte", das die Gesichtsausdrucksforschung in den 1920er Jahren als einen von fünf Lach-Typen unterscheidet?

Was haben wir gelacht

Bewertung und Kritik zu

WAS HABEN WIR GELACHT 
nach einer Idee von Ina Arnautalić und Maja Zećo
Regie: Sandin Puce 
Premiere: 9. Oktober 2021 (Gastspiel - Radar Ost) 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: In Kriegssituation wird das Leben radikal auf den Kopf gestellt. Das Anormale wird normal, das Normale anormal – das ganze Leben erscheint auf erschreckende Weise surreal. Humor war eines der wenigen Überlebensmittel, das den Menschen blieb: Man ihnen das Wasser wegnehmen, die Elektrizität, Grundrechte wie die Reise- und Bewegungsfreiheit. Man nahm ihnen das Leben – aber der Humor blieb. Das Lachen im Angesicht der Gefahr war und ist eine Überlebensstrategie.
In Was haben wir gelacht wird die Kriegsbelagerung sowohl visuell als auch akustisch erlebbar, wenn die Schauspieler:innen authentische Situationen und absurde Anekdoten aus dem alltäglichen Leben der damaligen Zeit darstellen. Das Publikum ist mittendrin und erlebt immersiv eine ganz eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg. Schauplatz der Inszenierung ist das Verwalterhaus eines alten Friedhofs. Das gesamte Haus – Keller, Flur, Küche, Wohnzimmer – wird zu Bühne. Geräusche, Gerüche und szenische Bilder vermitteln den intensiven Eindruck einer Ausnahmesituation.

Risk Lab

Bewertung und Kritik zu

RISK LAB 
von Ada Mukhína
Premiere: 9. Oktober 2021 (Gastspiel - Radar Ost) 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: Risk Lab ist eine Serie über das Risiko in der Kunst im Gespräch mit gefährdeten Künstler:innen. Für jede Performance lädt Ada Mukhína per Videoschalte einen Gast ins Theater ein. Die dritte Episode wurde speziell für das Festival in Zusammenarbeit mit den in Belarus geborenen Theatermacher:innen entwickelt. Freuen Sie sich auf künstlerische Provokationen, die zum Nachdenken, Entscheiden und Handeln einladen!

Woyzeck

Bewertung und Kritik zu

WOYZECK 
von Georg Büchner
Regie: Raman Padaliaka 
Premiere: 7. Oktober 2021 (Gastspiel - Radar Ost) 
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Zum Inhalt: Die unabhängige Theatergruppe Kupalaŭcy gründete sich aus dem Ensemble des Yanka Kupała Theaters, der ältesten Theaterinstitution in Belarus. 2020 bereiteten sie die Feier zum 100. Jubiläum des Theaters vor, aber es kam alles ganz anders: "Am 26. August verließen wir das Theater aus Solidarität mit den Belarussen, die friedlich gegen gefälschte Wahlen und Polizeigewalt protestierten. Wir haben immer an der Seite unseres Volkes gestanden und können uns mit Stolz als Nationaltheater bezeichnen. Aber wir sind jetzt auch ein freies Theater."

Heute ist Kupalaŭcy als unabhängige Theatergruppe offen ist für Kooperationen: "Aufgrund der politischen Krise und der COVID-Pandemie existiert unsere Kunst jetzt im digitalen Raum. Ohne die Bühne und ohne Kulissen suchen wir nach neuen Möglichkeiten und eigenen Wege, Theater zu machen. Seit August 2020 entwickeln wir Theaterproduktionen für Online-Formate. Unsere Arbeiten werden als Repertoireprogramm auf unserem YouTube-Kanal gezeigt."

In A Real Tragedy, It Is Not The Heroine Who Dies; It Is The Chorus

Bewertung und Kritik zu

IN A REAL TRAGEDY, IT IS NOT THE HEROINE WHO DIES; IT IS THE CHORUS 
von Ksenia Ravvina
Premiere: 7. Oktober 2021 (Gastspiel - Radar Ost) 
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Zum Inhalt: Immer wieder werden Künstler:innen für ihre Überzeugungen und ihre Kunst zum Schweigen gebracht. Dieser Abend gibt diesen Geschichten eine Stimme.
In Anlehnung an die starken Frauenfiguren der griechischen Tragödie lassen wir vor allem sie zu Wort kommen, wodurch sich eine Polyphonie von Stimmen entwickelt.
Denn nicht der Tod des einzelnen Helden ist die eigentliche Tragödie, sondern das Sterben des Chores – also der Gemeinschaft.
Anhand des politischen Schauprozesses um die Inszenierung Ein Sommernachtstraum unter der Regie von Kirill Serebrennikov in Russland und der Revolutionsbewegung in Belarus, in der sich besonders Frauen für Sichtbarkeit und Solidarität einsetzen, entsteht ein digitalaffiner, dokumentarisch-fiktiver Theaterabend, der sich mit der Diskriminierung, der Verstummung und dem gewaltsamen Vergessen von Künstler:innen auseinandersetzt.

How To Sell Yourself to the West

Bewertung und Kritik zu

HOW TO SELL YOURSELF TO THE WEST 
von Ada Mukhína
Premiere: 7. Oktober 2021 (Gastspiel - Radar Ost) 
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Zum Inhalt: In ihrem neuen Projekt How To Sell Yourself to the West untersucht Ada Mukhína in unterschiedlichen Formaten und an verschiedenen Orten die Bedingungen, wie Künstler:innen in der westlichen Kunstwelt erfolgreich werden. Sie reflektiert ihre eigenen Erfahrungen als weibliche Theatermacherin aus dem "bösen Russland" und die Geschichten von Künstler:innen anderer Länder, die es im Westen "schaffen" wollen.

In der Lecture-Performance, die Ada Mukhína für Radar Ost vorbereitet, werden die Zuschauer:innen erfahren, was sie tun müssen, um am Deutschen Theater zu Ruhm zu gelangen, Ehrenmitglied zu werden oder wenigstens posthum im Kunstarchiv zu landen.
Identitätsvorsteile, Alleinstellungsmerkmale und Strategien für die Politik der Kunst und Repräsentation stehen im Fokus dieses performativen Vortrags.

Bad Roads

Bewertung und Kritik zu

BAD ROADS 
von Natalia Vorozhbit
Regie: Tamara Trunova 
Premiere: 17. Mai 2019 (Left Bank Theatre, Kiew) 
Deutschland-Premiere: 9. Oktober 2021 (Gastspiel - Radar Ost) 
Deutsches Theater Berlin 

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Zum Inhalt: Bad Roads ist ein Stück über das Leben und die Liebe in einem vom Krieg zerrissenen Land. Es wurde im Royal Court Theatre in London uraufgeführt und besteht aus sechs Szenen, in denen jeweils ein Aspekt des Krieges im Osten der Ukraine thematisiert wird.
Zerstörte Straßen haben im Rebellengebiet Donbass das Leben (un)gewöhnlicher Menschen zwischen den Fronten zusammengeführt. Eine junge Frau begibt sich auf die Suche nach dokumentarischem Material in diese Region; aber dort, in der Grauzone des Grenzlandes, wird sie zur Geisel beider Seiten. Sie befindet sich irgendwo in der Mitte, wo es weder Gut noch Böse gibt, wo Opfer und Täter:innen unversehens die Rollen tauschen und die Liebe tödlich ist.
Bad Roads erzählt sechs Geschichten über die Beziehung zwischen Frauen und Männern, pervertiert durch den Krieg und über all die Brüche, die nicht mehr heilen werden.

Ich, Wunderwerk und How much I love disturbing content

Bewertung und Kritik zu

ICH, WUNDERWERK UND HOW MUCH I LOVE DISTURBING CONTENT 
von Amanda Lasker-Berlin
Regie: Claudia Bossard
Premiere: 4. September 2021 (Gastspiel - Autor:innentheatertage) 
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Zum Inhalt: Die Stadt Gladbeck in Nordrhein-Westfalen ist berühmt für ihre Verbrechen, für die architektonischen und für jene, die live im Fernsehen übertragen wurden. Daneben gibt es Schandtaten, von denen man nicht genau weiß, ob sie tatsächlich stattgefunden haben. Das vorhandene Filmmaterial klärt in diesem Fall wenig und nährt zusätzliche Zweifel. Denn was ist falsch an Weihnachten? Familie bedeutet schließlich Geborgenheit, Opa ist lieb und zärtlich und notfalls beschützt einen der Papa vor allen Gefahren. Aber wie wir wissen, liegt in jedem Bild ein Geheimnis verborgen. Und ein Superachtfilm, den man sich Jahre später von der Feier ansieht, hat eine Frequenz von 18 Bildern in der Sekunde. In einer einzigen Minute macht das also 960 Geheimnisse. Kann man damit leben? Sollte man den Film mit seinem Geheimnis verbrennen? Und warum dann nicht gleich alle Filme, restlos?


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