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Bewertung und Kritik zu

MEMORIES OF FOOLS
Kompanie Cirk La Putyka
Regie: Rostislav Novák jr. 
Premiere: 23. Februar 2019 
Chamäleon Theater Berlin

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Zum Inhalt: Die preisgekrönte Kompanie Cirk La Putyka aus Prag öffnet mit ihrem neuesten Werk MEMORIES OF FOOLS den Vorhang zu ihrem einzigartigen Zirkustheater. Begleiten Sie das charismatische Ensemble aus Schauspielern, Tänzern und Akrobaten auf ein fantastisches Abenteuer und eine durchgeknallte Reise zum Mond. Phantasievoll, zu Herzen gehend, absolut verrückt und herrlich amüsant!

Das Stück ist eine wunderbar farbenfrohe Erzählung von Einem, der auszog, das Fliegen zu lernen. Verschiedene artistische Disziplinen untermalen die Geschichte - Jonglage, Luftring, Cyr Wheel oder Schleuderbrett wechseln sich ab mit tänzerischen Momenten und originellen Choreografien. Am Ende sind es jedoch die zauberhaft skurrilen Charaktere, die das Herz der Inszenierung bilden. Die neun Künstler lassen mit viel Hingabe und Spielfreude eine charmant-chaotische Welt entstehen, die an Alice im Wunderland erinnert und in der selbst die tollkühnsten Kindheitsträume wahr werden. 

Künstlerische Leitung & Regie: Rostislav Novák jr.
Bühnenbild: Hynek Dřízhal
Kostümbild und Make-Up: Kristina Nováková Záveská
Musik: Jan Balcar
Lichtdesign Jiří “Zewll“ Maleňák
Fotos und Video: Jakub Jelen
Grafikdesign: Martin Sršeň
Outside Eye, Schauspielberater: Jiří Kohout
Produktion: Kristýna Milaberská und Vít Novák

TRAILER


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Johnnys Mondfahrt
  · 25.04.19
Cirk La Putyka
Die Zirkustruppe Cirk La Putyka aus Prag hat 2016 meine liebste Show im Chamäleon auf die Bühne gebracht: „Roots“. Eine Beschäftigung mit ihren Wurzeln, da dem Gründer und Künstlerische Leiter der Zirkustruppe, Rostislav Novák, immerhin acht Generationen von Prager Puppenspielern vorausgingen! Bis heute ist „Roots“ tatsächlich noch immer meine liebste New-Circus-Show und das will etwas heißen, immerhin schaue ich gerne, oft und mit Begeisterung Artistik. Daher bin ich natürlich voller Erwartungen zur neuen Show des Tschechischen Ensembles geeilt: „Memories of Fools“.
Johnny’s Mondfahrt
Das Besondere an den Vorstellungen von Cirk La Putyka ist die große Fantasie und die zarte Märchenhaftigkeit, mit der sie Artistik-Geschichten erzählen lassen. Das ist ihnen in „Roots“ bereits wunderbar gelungen und sie führen es in ihrem neuen Stück weiter, ohne ihre Tricks zu wiederholen. Auf den ersten Blick ist die neue Show vollkommen anders: Dieses Mal geht es um den Jungen Johnny, der mit seinem Plüschhasen im Arm von seinen Eltern ins Bett gebracht wird. Dabei möchte er eigentlich, statt schlafen zu gehen, lieber seine Bewerbung fertig machen, um Astronaut zu werden! Er will auf den Mond fliegen!
Astronautentraining
Die echten Astronauten trainieren am Cyr Wheel und in schwindelnden Höhen am Luftring, Johnny braucht dabei noch ein wenig Hilfe von seinem Opa, der überraschend agil mitten durch den Zuschauerraum wirbelt. Mit Unterstützung der gesamten Familie, auch von seinen Eltern, den witzigen Kathastrophen-Zauberern (passt auf eure Handys auf!) schafft es Johnny tatsächlich wider allem Gegenwind: Er darf in eine Rakete steigen und zum Mond fliegen! Dort trifft er dann nicht nur seinen Plüschhasen – in Lebensgröße! Sondern auch den Mann im Mond, der wie Las Vegas‘ Elvis aussieht und allerlei andere fantastische Gestalten. Und da es auf dem Mond nun einmal eine viel geringere Schwerkraft gibt, fliegen diese Gestalten auch in kunstvollen Schrauben und atemberaubenden Salti durch die Lüfte, ist ja klar. Eine farbenprächtige, rasante und mit ihrer Körperkunst beeindruckende Fantasiereise. Ich liebe diese Art des Verschmelzens von Musik, Artistik, Märchen und Fantasie, die eine ganz neue Form des Entertainments darstellt und die sich immer wieder anders präsentiert.
Nicole Haarhoff
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Was haben Elvis Presley, ein Hase und ein Torero gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, doch haben sie sich am Samstag, den 6. April 2019, im Chamäleon versammelt, um mit uns das 15-jährige Bestehen des Hotspots für den zeitgenössischen Zirkus unzähliger internationaler Kompanien zu feiern. Seit Jahren gehöre ich zu den begeisterten Stammgästen im Chamäleon und habe jede internationale Show besucht, denn schließlich bietet jede Show im Chamäleon dem Zuschauer etwas ganz Besonderes und manche Kompanien kommen ein erneutes Mal wieder, so auch Cirk La Putyka aus Tschechien, die ich bereits im Jahr 2016 mit ihrer Show „Roots“ erleben durfte.
Diesmal hatten die neun Darsteller von Cirk La Putyka eine neue Show in ihrem großen Gepäck: „Memories of Fools“. In der Show wird die Geschichte eines kleinen Jungen erzählt, der davon träumt, auf den Mond zu fliegen. Der Zuschauer weiß aber nie ganz genau, ob es sich dabei um Traumsequenzen oder Erinnerungen handelt. Die Botschaft ist aber eindeutig: Man sollte allen Widerständen trotzen und seine Träume nicht aufgeben. Die Show „Memories of Fools“ wird wie jede Show im Chamäleon von atemberaubender Akrobatik begleitet.
Der vom Mond träumende (oder doch sich an die Mondmission erinnernde) kleine Junge wird von dem Schauspieler Vojtěch Fülep gespielt, der in der Show so viele wichtige Funktionen erfüllt: Schauspiel, Clowning und Puppenspiel. Den Artisten, der im Jahr 2017 für den tschechischen Theaterpreis Thalia für seine außergewöhnliche Performance in der Cirk La Putyka-Produktion „Batacchio“ in der Kategorie „Ballett, Pantomime" nominiert war, kannte ich bereits aus der Chamäleon-Show „Roots“.
Die Frauen waren an diesem Abend zwar in der Unterzahl, doch Solenne Baily (Hand auf Hand, Vertikalseil, Trapez, Flyer) und Šárka Fülep Bočková (Luftring, Strapaten, Tuch, Tanz, Flyer) überstrahlten mit ihrer anmutigen Körperkunst und ihrem Charisma in der Show alles.
Drei weitere Akrobaten habe ich bereits in der Show „Roots“ erleben dürfen. Michal Boltnar (Teeterboard, Paarakrobatik, Gymnastikringe), Daniel Komarov (Teeterboard, Base, Schauspiel) und Jiří Weissmann (Teeterboard, Walking Globe, Paarakrobatik, Tanz) überzeugten mich auch in dieser Show.
Mit Romuald Solesse (Hand auf Hand, Trapez, Zauberei, Clowning, Base, Catcher), Filip Zahradnický (Jonglage, Objektmanipulation, Tanz) und Alexnadr Volný (Cyr Wheel, Walking Globe, Strapaten, Tanz) lernte ich neue talentierte Akrobaten kennen.
Die Show war wie jede Show im Chamäleon keine reine Akrobatikshow, Slapstick, modernes Theater, Puppenspiel, Filmsequenzen und die Musik standen genauso im Vordergrund.
Die von Jan Balcar eigens für die Show komponierte Musik passte wie die Faust aufs Auge und bescherte uns viele magische Momente.
Mein Fazit: Die Show „Memories of Fools“ ist verspielt, bunt, an einigen Stellen hervorragend überdreht und lädt einen zum Träumen ein. Die Rebellen des tschechischen Zirkus sind wieder da und zwar bis zum 18. August 2019 im Chamäleon.
© E. Günther ("Mein Event-Tipp")
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Bunt, schrill, vielfältig
  · 16.03.19
''Es ist ein buntes Zusammenspiel unterschiedlichster Disziplinen: sehr maskulin-kraftvolle Akrobatik neben tänzerisch-fragilen Luftnummern. Sogar Puppenspiel ist eingebaut, denn der Regisseur Rostislav Novak kommt aus einer alten tschechischen Puppenspielerfamilie. Auch Schwarzes Theater kommt vor, das in Tschechien eine lange Tradition hat. Insgesamt gibt es viel Slapstick und Clownerie zu sehen. Die sehr schrille, vielfältige Darbietung resultiert daraus, dass beim Cirk La Putyka Artisten, Tänzer und Schauspieler aufeinandertreffen. Bei diesem Stück sind es insgesamt immerhin bis zu neun Personen auf der nicht allzu großen Chamäleon-Bühne. (...)

Das Stück kommt wie eine kreative Explosion daher. Aber bei einer Explosion ist auch immer ein gewisser Druck dabei, und den spürt man hier eben auch. Ein bisschen zu schrill, ein bisschen zu laut, auch die Musik. Obwohl der Sound des Stückes – eigens komponiert – sehr vielseitig ist: von Technobeats, poetisch-verspielter Gitarrenmusik bis hin zum Punkrock ist alles dabei.

In den Kostümen steckt viel Detailarbeit, genauso wie im Bühnenbild: Die Bühnenwand besteht aus über 100 alten Holzfensterrahmen, die mal Bett sind, mal das Fenster des Raumschiffs. Insgesamt steckt hierin sehr viel liebevolle Kleinstarbeit, die noch besser zur Geltung käme, wenn die explosiven Kreativkräfte ein bisschen schwächer dosiert wären.'' schreibt Frauke Thiele auf kulturradio.de
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