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Bewertung und Kritik zu

BALLROOM SCHMITZ
Ein Radioclub für Weltempfänger
Regie: Clemens Sienknecht und Barbara Bürk
Premiere: 19. Mai 2018 
Berliner Ensemble

Zum Inhalt: Die ganze Welt kennt das Berliner Ensemble. Das Haus hat jedoch eine belebte Geschichte und wurde schon mit vielen verschiedensten Namen versehen. Doch wer war eigentlich dieser Schmitz?

Clemens Sienknecht und Barbara Bürk haben sich in die Geschichten um das traditionsreiche Haus versenkt und werden mit "Ballroom Schmitz" einen Radio-Sender gründen: "Ballroom Schmitz" wird die beste Frequenz der Stadt sein, nur die Knüller, keine Füller spielen und hörsinnig gut, dein volles Ohr bewurmen! Das Ganze findet natürlich live und in Farbe statt und zwar auf der Großen Bühne des Berliner Ensembles unter Anleitung des erprobten Duos der musikalischen Groteske:
Clemens Sienknecht ist nach Versuchen, mit Bands reich und berühmt zu werden, im Theater gelandet. Seit 1993 kennt man Sienknecht durch seine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler und durch seine eigenen, hochmusikalischen Theaterabende an verschiedenen großen deutschsprachigen Bühnen.
Barbara Bürks Versuche, als Schauspielerin zu Ruhm zu gelangen, führten sie zu dem Entschluss, Regisseurin zu werden. In hauptamtlicher Tätigkeit inszenierte sie am Schauspielhaus Hamburg und an anderen, noch viel größeren deutschsprachigen Bühnen. Barbara Bürk und Clemens Sienknecht wurden 2016 mit ihrer gemeinsamen, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg herausgebrachten Inszenierung "Effi Briest – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie" zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Regie/Musik: Clemens Sienknecht, Barbara Bürk
Bühne/Kostüme: Anke Groth
Dramaturgie: Sabrina Zwach

TRAILER


 
Meinung der Presse zu 

„Ballroom Schmitz - Ein Radioclub für Weltempfänger“

Berliner Ensemble


rbb
★★★☆☆

taz 
★★★☆☆

Berliner Zeitung
★★★☆☆


Die Welt
★★★☆☆

Zitty
★★★★☆

tip
★★★★☆

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2 von 2 Personen fanden die Kritik hilfreich
Schlitzohrige Nummernrevue durch die Musikgeschichte
  · 19.05.18
Die knapp zwei Stunden könnte man als launige Nummernrevue zusammenfassen, die sich vor allem aus zwei Quellen speist: Erstens der skurrile Humor slapstickartiger Intermezzi, die unverkennbar den Geist von Christoph Marthaler atmem, mit dem Bürk/Sienknecht lange zusammengearbeitet haben. Zweitens eine Grundidee, die Achim Hagemanns „Der Popolski Show“ (seit 2008 im WDR und auf Kleinkunstbühnen) ähnelt. Während laut Hagemann die gesamte jüngere Musikgeschichte ohne den schrulligen Popolski nicht denkbar wäre, liegt dem „Ballroom Schmitz“ der Gag zugrunde, dass die bekannten Songs und Ohrwürmer von „Hey Joe“ bis „Billie Jean“ angeblich entweder auf einer Idee von Bernhard Schmitz beruhen oder von den Musikern ihm als Hommage gewidmet sind.

Das Herzstück des Abends sind ganz klar die Parodien und Überschreibungen der Songs. Dann ist der Abend ganz bei sich: amüsant, schlitzohrig und auf überzeugendem musikalischem Niveau. Die Überleitungen und Zwischenspiele sind jedoch leider eher zäh geraten. Wie schon bei „Effi Briest“ gibt es als „Running Gag“ wieder einen Werbe-Jingle des fiktiven Radiosenders und eine Unmenge mehr oder weniger zündender Kalauer. Werner Riemann, der regelmäßig Führungen durch das Theater am Schiffbauerdamm anbietet, hat einen kurzen Gastauftritt in der Veräppelung eines Expertengesprächs, dessen Witz darin besteht, dass der Moderator seinem Gast keine ganzen Sätze, sondern nur ein kurzes Nicken oder ein „Ja, so ist es“ entlocken kann.

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