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    SPIELPLAN & KARTEN

    Malina

    Bewertung und Kritik zu

    MALINA
    von Ingeborg Bachmann
    Regie: Fritzi Wartenberg 
    Premiere: 27. März 2024
    Berliner Ensemble

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    Zum Inhalt: "Malina" beginnt scheinbar als Liebesbeziehung: Eine Frau zwischen zwei Männern. Zurecht findet sie sich jedoch mit beiden nicht und schnell wird klar, dass hinter den gestörten Telefonaten, mythischen Erzählungen, den nächtlichen Schachpartien und verzweifelten Monologen mehr als nur ein romantisches Chaos steckt. Vielmehr entblättert sich das Leben einer Frau, die davon träumt, die Grenzen der Sprache und die Gewalt der Vergangenheit zu überwinden, aber immer wieder auf ein Gefühl des Fremd-Seins in der Welt zurückfällt: fremd mit ihrem Verlangen dazuzugehören, fremd mit ihrem Bedürfnis nach Autonomie. Poetisch und sprachgewaltig untersucht Bachmann, was es bedeutet, wenn die eigenen Hoffnungen nicht mit den gesellschaftlichen Erwartungen zusammengehen. Wie fühlt es sich an, lieben zu wollen und „Ich“ zu sagen in einer Welt, die kein „Wir“ kennt?

    Fritzi Wartenberg, WORX-Regisseurin des ersten Jahrgangs, geht mit ihrem Team der Frage nach, „warum das Ich krank ist, warum die Gesellschaft krank ist, und dadurch das Individuum wieder krank macht.“ (Bachmann). Nach "The Writer" und "Alias Anastasius" ist "Malina" ihre dritte Arbeit am Berliner Ensemble.

    FRITZI WARTENBERG Regie JANINA KUHLMANN Bühne ELENA SCHEICHER Kostüme DAVID RIMSKY-KORSAKOW Musik MARIO SEEGER Licht JOHANNES NÖLTING Dramaturgie

    2.0 von 5 Sterne
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    Düstere, wortlastige Bachmann-Adaption
    7 days ago
    Kritik

    Der 95minütige Abend hat mit dem üblichen Problem vieler Romanadaptionen zu kämpfen: fast ohne Dialoge prasseln Unmengen an Text auf das Publikum ein. Es handelt sich um das Selbstgespräch einer unglücklichen namenlosen Frau zwischen den Männern Ivan und Malina. Wesentliche Erzählstränge wie die Erinnerung an den Holocaust und die Schuld des Vaters wurden stark eingedampft, so dass manche Sätze ohne Kontext verloren wirken. Um so mehr konzentriert sich der Abend auf den feministischen Leidensweg.

    Für die wenigen spielerischen Akzente in dieser wortlastigen Roman-Adaption sorgt der überdimensionale Telefonhörer, der Janina Kullmanns Bühne dominiert. Die drei Frauen, die auf die Anrufe von Ivan warten, turnen und krabbeln in ihrer Verzweiflung auf dem Apparat herum. Das sort für kurze „comic relief“-Momente in einer sehr düsteren, Konzentration fordernden Arbeit der jungen Regisseurin.

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