Opheliamaschine

Bewertung und Kritik zu

OPHELIAMASCHINE 
von Magda Romanska
Regie: Uršulė Barto 
Premiere: 30. September 2022 
Berliner Ensemble 

Zum Inhalt: 1979, mitten im Kalten Krieg, steht Hamlet in Heiner Müllers so radikaler wie epochaler Shakespeare-Paraphrase "Hamletmaschine" am Scheideweg zwischen den Systemen, aufgerieben von erstarrten Ideologien, abgestumpft von Brutalität und Geistlosigkeit. 2022, über vierzig Jahre später, nimmt nun Ophelia seinen Platz ein. In Magda Romanskas postdramatischer Antwort auf Müller versucht sie als Autorin der eigenen fragmentierten Geschichte das Narrativ zu übernehmen: als Liebende und Wahnsinnige auf einem Schuttberg westlicher Werte und Waren. Mit "Opheliamaschine", inszeniert von der litauischen Regisseurin Uršulė Barto, startet WORX.

Im Werkraum gilt im September und Oktober "Pay what you want": Sie zahlen am Ende der Vorstellung so viel Sie wollen!

Regie: Uršulė Barto
Bühne/Kostüm: Katja Pech
Dramaturgie: Jan-Stephan Schmieding


 

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