Sarah

Bewertung und Kritik zu

SARAH 
von Scott McClanahan
Regie: Oliver Reese 
Premiere: 14. August 2021 
Berliner Ensemble 

Zum Inhalt: Scott ist ein Durchschnittstyp: Lehrer für Literatur an der Berufsschule, zwei Kinder, verheiratet, versucht immer alles richtig zu machen. Doch was ist das eigentlich: das "Richtige"? – Immer authentisch sein? Immer den Konventionen folgen? Wenn alle für ihr eigenes Glück verantwortlich sind, braucht es eigentlich nur eines – Selbstvertrauen. Dumm nur, wenn dann dieses Selbst nichts so richtig auf die Reihe kriegt. Auf der Suche nach dem Eigenen, inmitten einer Gesellschaft, die blind dem American Dream folgt, obwohl alle ahnen, dass er eine Lüge ist, gerät Scott immer wieder an seine Grenzen und die seiner Mitmenschen. Sarah ist eine Hymne an das Leben am Abgrund, die Geschichte einer Ehe, die zu Ende geht und der Versuch, das Gemeinsame in einer Welt voller Individuen zu finden. 

Mit Marc Oliver Schulze

Regie & Raum: Oliver Reese
Mitarbeit Ausstattung: Katja Pech
Kostüm: Elina Schnizler
Musik: Jörg Gollasch
Dramaturgie: Johannes Nölting


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