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Bewertung und Kritik zu

THIS IS NOT A SWAN SONG
von gamut inc über das Ende
 
Berlin-Premiere: 18. Januar 2018 
Ballhaus Ost, Berlin 

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Zum Inhalt: This is not a Swan Song nähert sich, ausgehend von der Metapher des Schwanengesangs, assoziativ und vielschichtig dem Ende. Ein Chor singt in halluzinatorischen Visionen die letzten Worte aus Jüngers Sammlung. Anna Pavlova tanzt zum letzten Mal den sterbenden Schwan. Ein Lied in der ausgestorbenen Sprache der Tasmanier erklingt. Ein automatisches Akkordeon spielt wie von Geisterhand.
Die elektro-akustische Musik verbindet elektronische Klänge mit E-Gitarre, eigenwilligem Schlagwerk, unorthodox klingenden Saiteninstrumenten und einem achtstimmigen Chor, der singt, zischt, und die letzten Worte bis zum Ende des Atems faucht. Tiefe elektronische Drones verleihen dem Stück eine jenseitige Atmosphäre. Der Perkussionist und Lichtkünstler Michael Vorfeld spielt dabei auf selbst entworfenen vielsaitigen Monochorden und Perkussionsinstrumenten. Ausschnitte seiner Kollektion aussterbender Glühlampen und Kodak Carousel Diaprojektoren sind nicht nur Teil des Bühnenbilds, ihre Stromkreise und Betriebsgeräusche werden als feines Elektronenflickern hörbar in die Musik eingewoben.

mit Jordan Rountree

Komposition, Konzept & Bühne: gamut inc
Libretto: Leslie Dunton-Downer
Performance: Jordan Rountree
Elektronik: Marion Wörle
Gitarre: Maciej Sledziecki
Perkussion, Saiten, Glühlampen: Michael Vorfeld 
Chorleitung Köln: Rodrigo Lopez Klingenfuss
Chorleitung München: Armando Merino
Chorleitung Berlin: Antoine Daurat
Klangregie: Robert Nacken
Licht: gamut inc & Michael Vorfeld


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0 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Letzte Worte
  · 19.01.18
''Die Mitte ist dem pantomimisch sich bewegenden und zweisprachig hervorzitierenden Performer vorbehalten; er wird unterschiedlich stark beleuchtet und mit videokünstlerischen Einspielungen übergittert, überblättert, überstrahlt. Mit hie und da positionierten und verschieden aufglimmenden, aufblitzenden Glühlampen werden diverse Schnittpunkte bzw. Übergänge von der einen in die andre Szene visuell verdeutlicht. 

Rechterseits ist die Gesamt-Apparatur des für den Klang-Backround Erforderlichen aufgestellt - diese wird dann von Marion Wörle (Elektronik), Maciej Sledziecki (Gitarre) und Michael Vorfeld (Perkussion, Saiten, Glühlampen) beeindruckend bedient. 

Das Alles hat was Sphärisch-Transzendentes und erlebt sich stellennweise wie inmitten einer alptraumhaften Unauswegbarkeit. Man konzentriert sich zwar nicht mehr und weiter auf die vielzitierten "letzten Worte" irgendwelcher Leute - dafür wird der innervisuelle Fokus mehr denn auf die unausweichlich vor uns hinlauernden Individualtode gelenkt, was wiederum dann "tröstlich" stimmt, obgleich auf unverkennbar schräge Weise.'' schreibt Andre Sokolowski am 19. Januar 2018 auf KULTURA-EXTRA
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