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Bewertung und Kritik zu

SONGS OF REBELLION
Opera Lab Berlin & Ensemble Garage
 
Regie: Michael Höppner 
Premiere: 27. September 2019 
Ballhaus Ost, Berlin 

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Zum Inhalt: In SONGS OF REBELLION setzen sich Brigitta Muntendorf (Komposition) und Michael Höppner (Regie) mitsamt ihrer aus verschiedenen Ensembles formierten »Community of Practice« der individuellen und kollektiven Kraft des Protestlieds aus und inszenieren dessen ambivalente Beziehung zu Formen des Aufbegehrens. Die widersprüchlich zwischen Aufruhr und Anpassung schwankende Rolle dieses Songtyps als Aufputschmittel, Kult, Mythos, Widerstandsgeste oder Partymusik lässt ihn ebenso unsterblich wie verletzlich erscheinen. SONGS OF REBELLION entfaltet einen Erlebnisraum musikalischer, theatralischer und medialer Schaltstellen, in dem Weltflucht und Agitation, Kunst und Politik, Neue Musik und Pop, Kontemplation und Aktion zu jeder Zeit Fanfare wie auch Schlaflied der Rebellion sein können.

Mit: Carola Schaal (Klarinette und Performance), Till Künkler (Posaune und Performance), Louis Bona (Bratsche und Performance), Malgorzata Walentynowicz (Synthesizer und Performance) Evi Filippou (Percussion und Performance), Brigitta Muntendorf (Performance) und Michael Höppner (Performance)

Regie: Michael Höppner
Bühne, Kostüme und Maskenbau: Jule Saworski
Video: Warped Type (Andreas Huck und Roland Nebe)
Klangregie: Maximilian Estudias
Technische Produktionsleitung und Licht: Lukas Becker


WIR EMPFEHLEN

DurchschnittsnoteSchreibe eine Kritik
1 von 1 Personen fanden die Kritik hilfreich
Musik vom pseudoschwarzen Block
  · 29.09.19
''Am Anfang - und es gibt zudem nicht wenig kreative Videos oder Vodeoschnipsel aus der Videoküche Warped Types zu kosten - singt ein Teil der Gruppe einen urchristlichen, gregorianisch anmutenden Männerchor; auch ist die Gruppe in bzw. ohne dem Zusammenhang in einer ansehlichen Halbnacktpose zu besichtigen, und so was sieht man halt dann immer wieder gern...

Dann wird, nach einer etwas umständlichen Kunstpause, zu Rebellion an sich, als deren "Fachbegriff", Diverses theoretisiert. Auch gibt es eine hörenswerte Deklamierung des berühmten Prometheus-Gedichts vom guten, alten Goethe, und auch so, um den vom Knäuel schon mal ausgerollten Faden nicht so schnell fortzuverlieren, wird das Thema zeusig-adlerisch noch weiter ausgeschlachtet bis die allerletzte frische Leber gänzlich aufgebraucht ist usw. usf. Zum Schluss wird Schuberts Auftaktslied zu dessen Winterreise herbemüht, bei welchem statt des Wilhelm-Müller-Textes Arbeiter-und-Kampflied-Zeilen vorgesungen und paar Leute aus dem Publikum zum Gute-Nacht-Dahinliegen ermutigt werden.

Ja und Rock-Songs, die dann fast so klingen als ob sie bereits zu den rebellischsten von den rebellischen Song-Evergreens der früheren Rebellen (anno Schlammschlacht Woodstock) zählen würden, gibt die Gruppe zugenüge von sich preis. Im Raum war auch noch ein (die Erde darstellender?) großer Gummiball als einer noch viel größern Sichtverstellungskomponente mittenmang positioniert. Soweit, so gut.'' schreibt Andre Sokolowski am 29. September 2019 auf KULTURA-EXTRA
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