Admiralspalast
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    Die Schöne und das Biest



    Bewertung und Kritik zu

    DISNEY DIE SCHÖNE UND DAS BIEST 
    Tournee 2021/2022
    Vom 18. November bis 4. Dezember 2021 
    Admiralspalast, Berlin 
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    Zum Inhalt: Es ist einer der größten Erfolge aus dem Hause Disney: Als Zeichentrickfilm begeisterte Die Schöne und das Biest mit seinem phänomenalen, mehrfach Grammy- und Oscar-prämierten Soundtrack das Publikum und auch die Realverfilmung mit Emma Watson stürmte weltweit die Kinocharts. Als Musical eroberte das zauberhafte Märchen vom Broadway aus genauso erfolgreich die Herzen der Fans: Weltweit haben mehr als 25 Millionen Menschen mit Belle und dem Biest gelebt, gelitten und vor allem geliebt. Jetzt ist das Musical in der Originalfassung endlich wieder auf Tour! Freuen Sie sich auf das wunderbare Märchenerlebnis mit seinen fabelhaften Darstellern, ausgefeilten Tanzszenen, farbenprächtigen Bildern und seiner gefühlvollen Musik.

    Disney Die Schöne und das Biest begeistert mit seiner ebenso farbenfrohen wie prachtvollen Ausstattung und macht das romantische Märchen zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Das vielseitige Ensemble sprüht vor Energie und begeistert mit wirbelnden Tanzszenen und hinreißendem Gesang. An seiner Seite spielt das mit 21 Musikern besetzte Orchester und verzaubert mit wunderbaren Klassikern wie „Märchen schreibt die Zeit“. Liebevoll werden die Disney-Charaktere in der Inszenierung des Budapester Operettentheaters zum Leben erweckt, von der mutigen Belle über das verzauberte Biest bis hin zur charmanten Dienerschaft: Voller Eifer schmieden Madame Pottine, Herr von Unruh und der Kerzenständer Lumière Verkupplungspläne, um den bösen Zauber zu bannen. Doch so schnell ist aus einem Ungeheuer kein Gentleman gemacht…

    Sprechende Kerzenleuchter, verzauberte Stehuhren und singende Teekannen entführen in eine Welt, die unendlich viel Stoff zum Träumen und Lachen birgt.

    TRAILER


    WIR EMPFEHLEN

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    Sehr schön und gar nicht biestig
    8 years ago
    Kritik

    Nachdem „Die Schöne und das Biest“ zuletzt sehr erfolgreich als Film in den Kinos lief, bringt derzeit das Budapester Musical-Ensemble das Märchen aus dem Jahr 1991 für zwei Wochen als Musical in den Admiralspalast. 

    Regisseur György Böhm wartet dabei mit vielen witzigen Inszenierungsideen auf und die knapp 40 Darsteller spielen ihre Rollen mit viel Herzblut. 

    Dass sie dabei von einem Orchester mit gefühlvoller Originalmusik unterstützt und bereichert werden, macht unbedingt Sinn, denn nicht umsonst hat Alan Menken für dieses Musical zwei Oscars und zwei Golden Globes für die beste Musik und den besten Song eingeheimst.

     

    Die Geschichte ist schnell erzählt: Ein herzloser Schlossherr wird in ein unansehnliches und manierenfreies Biest verwandelt, nachdem er eine alte Frau, die um Obdach bat, wegschickte und nun mitsamt seiner ebenfalls verwunschenen Dienerschaft in einem düsteren Schloss lebt. Die einzige Chance, dies wieder rückgängig zu machen, besteht darin, sich die Liebe wieder neu zu verdienen. Und es gibt sie, die schöne Belle, die nach allerlei Irrungen und Wirrungen das Herz des Biestes erobern und damit die Beziehung zu einem hübschen und geläuterten jungen Mann in die Wege leiten kann. 

    Ein Großteil des Märchens spielt in dem von tiefer Tristesse versunkenen Palast. Damit kommen dann häufig genug seine Bewohner in´s Spiel. Dies sind dann immer witzige Momente, denn der Fluch hat die Dienstboten in die einstigen Funktionen verwandelt, die sie ehemals innehatten. Diese ergänzen die ohnehin schon opulenten und farbenprächtigen Kostüme noch als Teekanne (Mme Pottine) und ihrem Sohn, einer Tasse (Tasso), als Kerzenleuchter (Monsieur Lumiere), Kommode (Madame de la Grande Bouche), Uhr und Staubwedel. Als zum großen Dinner geladen ist, werden dann auch Teller, Weinglas, Besteck und Serviette höchst lebendig und tanzen sich gegenseitig an die Wand.

     

    Am Ende wird natürlich alles gut und auch der Zuschauer kann den Saal mit einem Sack vollgepackter Eindrücke an zwei prall gefüllte Stunden verlassen.

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