Tina kommt nicht

Bewertung und Kritik zu

TINA KOMMT NICHT 
dreiteiliger Abend von den elektroschuhen, Bin!, Nitzsche&Hummel
Premiere: 24. Juni 2022 
Acker Stadt Palast Berlin 

MAIDEN TURN OF RACE / symphony no 1 “from the other side” for violin, electronics and hidden choir
Die Musikerin und Komponistin Sabine Bremer stellt zusammen mit der Performerin Ini
Dill und dem Filmemacher Arne Nitzsche die erste gemeinsame Arbeit und zugleich preview ihres Debut-Albums vor. Die genreübergreifende Performance MAIDEN TURN OF RACE eröffnet neue Blickwinkel in die Musizier- und Erzählmöglichkeiten des 21. Jahrhundert.
Performance, Bühne, Kostüm Sabine Bremer, Ini Dill Musik Sabine Bremer Video Arne Nitzsche Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR

RAUS AUS DEN FEDERN / Ein Solo im Bett mit Radiowecker
Ein nichtbinärer Versuch... Hausmann Hausfrau oder doch was anderes
Wandel, Wandel
Ich wandele. Ich wandle mich
Wand. Ich stehe vor der Wand...
Die Ankunft bei sich selbst, in der Hoffnung, dass man einen Ausweg hat. Das man immer, immer noch, ein anderer Mensch werden kann. Weil wenn man noch Zeit und Hoffnung hat, kann man sich in etwas anderes umwandeln. Man kann sich verändern, man kann alles ändern.
Performance, Bühne, Kostüm Daniel Drabek Musik Nietzsche&Hummel Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland

DIE FUCKMEN SHOW
Drei feministische Punksongs sind der Vorgeschmack zu unserem im Entstehen begriffenen Femina/Punk Musical “Tina kommt nicht“.
Die Midlife-Crisis hat die drei Frauen fast schon erfasst, doch dann kommt der Durchbruch zum ersehnten Debütalbum mit einem Konzert beim größten Frauenband-Festival in Hamburg. Doch bei der letzten Probe ereilt sie ein unerwarteter Treuebruch. Tina kommt nicht. Schwanger! Die Schlagzeugerin und die Frontfrau stehen ohne Bassistin da. Auf die Schnelle werden die männlichen Partner der Frauen zu Frauen und müssen einspringen - natürlich nur unter dem Deckmantel des Weiblichen, denn immerhin geht es hier um ein Frauenband-Festival! Im Laufe des Stückes wird die Frage nach der sexuellen Zugehörigkeit der neuen Bandmitglieder zentral. Doch der immer wiederkehrende Verweis auf die abwesende schwangere Bassistin lässt die Frage nach der physischen Unterschiedlichkeit der Geschlechter dominant im Raum verweilen.
Performance, Musik Sabine Bremer, Ini Dill, Daniel Drabek, Arne Nitzsche Bühne, Kostüm Ini Dill Produktion die elektroschuhe


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die elektroschuhe
  · 27.06.22
''Es werden (als Rahmen) jede Menge Querdenker- und Impfgegner-Idiotien im O-Ton preisgegeben. Zwischendrin "tanzt" der splitternackte Drabek mit seiner Bettwäsche und formt so tolle Kissen- und Laken-Gespenster, die sich der wahrscheinlich mehr oder weniger gespaltenen Persönlichkeit des von ihm Dargestellten bemächtigen. Und ab und zu sieht man ihn so, als würde er sich um-geschlechtigt fühlen und begreifen, dies vollführt er dergestalt, dass er sich seinen Schwanz quasi nach hinten zieht bzw. ihn zwischen den Oberschenkeln so verbirgt, dass letztlich nur dann noch sein Schamhaar sichtbar wird und es so aussieht wie der Schamberg einer Frau... Ja und dann redet er viel, viel, viel Text dazu; vielleicht bisschen zu viel, weil wir ja schon bereits nach 10 Minuten irgendwie verstanden hatten, was er eigentlich dann meinte.

Überraschende Bilder, fetzige Musik. In allem: Eine schöne sommerliche Unterhaltung.'' schreibt Andre Sokolowski am 26. Juni 2022 auf KULTURA-EXTRA
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