Schauspiel Frankfurt
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    Dracula

    Bewertung und Kritik zu

    DRACULA
    nach Bram Stoker
    Regie: Johanna Wehner
    Premiere:27. Oktober 2023 
    Schauspiel Frankfurt 

    Zum Inhalt: Bram Stokers Roman »Dracula« ist montiert aus Briefen, Telegrammen, Zeitungsartikeln und Tagebucheinträgen der handelnden Figuren: Jonathan Harker, ein junger englischer Anwalt, reist nach Transsylvanien, um mit einem alten Grafen Immobiliengeschäfte zu tätigen. Seine Verlobte Mina besucht derweil ihre Freundin Lucy Westenra im beschaulichen englischen Küstenstädtchen Whitby. Jonathan Harker muss bald erkennen, dass er auf Draculas Schloss gefangen ist. Während ihm nur knapp die Flucht gelingt, reist Dracula per Schiff nach England, um fortan dort sein Unwesen zu treiben. Nachdem Lucy ihm zum Opfer gefallen ist, organisieren sich ihre Freunde und beschließen, den Vampir unschädlich zu machen. Angeführt von dem Wissenschaftler Van Helsing verfolgen sie Graf Dracula auf seiner Flucht zurück in die Heimat.

    Mit: Christoph Bornmüller, Caroline Dietrich, Heidi Ecks, Judith Florence Ehrhardt, Stefan Graf, Arash Nayebbandi und Matthias Redlhammer

    Regie: Johanna Wehner
    Bühne: Benjamin Schönecker
    Kostüme: Ellen Hofmann
    Komposition & Musikalische Leitung: Vera Mohrs
    Komposition & Sound: Kostia Rapoport
    Dramaturgie: Katja Herlemann
    Licht: Ellen Jaeger


    WIR EMPFEHLEN

    2.0 von 5 Sterne
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    Gesang über rote Augen
    2 months ago
    Kritik

    ''Anfangs steht Dracula als Fremder oft am Rande der Gruppe und heult mitunter wie ein Wolf. Er behauptet müde, wenn die anderen Texte vortragen, dies verstünde doch keiner. Als sich die Figuren, die von Stoker flach angelegt auch schablonenhaft eindimensional gespielt werden, über Trauer und Gräber unterhalten, bringt sich Dracula gerne mehr mit ein. Als eine Art Bedenkenträger behauptet er, die Jahrhunderte des Trauerns und die Verschreckerei seien verlorene Liebesmüh. Alles sei erlogen und erfunden. Unter jedem zweiten Grabstein ruhe niemand mehr. Grabpflege sei eine lethargische Litanei. Die oberflächliche Gemeinschaft schließt ihn bald aus, da er offensichtlich unangepasst, gar unheimlich ist und eine bedrohliche Andersartigkeit verkörpert.

    Ein verwirrter Nervenpatient, Mr. Renfield, den der Arzt John Seward (Stefan Graf) wissenschaftlich ambitioniert und trotzdem ratlos betreut, wird von mehreren und wechselnden Akteuren verkörpert (u.a. von Arash Nayebbandi). Bald begutachtet auch Heidi Ecks als Abraham van Helsing den Patienten, interessiert sich jedoch mehr für andere Krankengeschichten.

    Sie hat scheinbar leichtes Spiel, als sie Dracula mit einem Verfolgertrupp zur Strecke bringen möchte. Sie überzeugt die Umstehenden durch Expertise anhand von Aufzeichnungen und Unterlagen, über die Dracula nur lässig die Nase rümpfen kann. Sie weiß, der Feind schläft nie und legt ihren Kompagnons die Pflicht auf, ihn zu verfolgen. Doch nur allzu bald schlafwandelt auch Mina, die van Helsing aus ihren Unternehmungen ausschließt. Auch bei ihr deutet die Inszenierung – ähnlich wie bei Lucy – nur sehr leise einen baldigen Hang zur Dunkelheit und Verführbarkeit an.'' schreibt Ansgar Skoda am 1. Dezember 2023 auf KULTURA-EXTRA

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